Eisbär Blaine Byron konnte in Wolfsburg nur mit Hilfe seiner Kollegen Zach Boychuk (l.) und Kevin Clark das Eis verlassen.  City-Press

Jetzt sind ganze Eisbären-Kerle gefragt! Nach dem körperlich harten und am Ende bitteren 4:5 n.V. am Sonntag in Wolfsburg kommt am Dienstag Straubing in die MB-Arena (19.30 Uhr). Auch die Tigers favorisieren eher die rustikale Gangart.

Klar doch, der Meister will zurück in die Erfolgsspur, muss das aber ohne Blaine Byron hinkriegen. Der aktuelle EHC-Topscorer (9 Tore und 11 Assists sind in der ligaweiten Statistik Platz drei) verletzte sich in Wolfsburg im Hüftbereich und musste zum Arzt.

Top-Reihe der Eisbären gesprengt  

Trainer Serge Aubin: „Es scheint nichts Ernstes zu sein. Ich erwarte nicht, dass er lange ausfällt, aber gegen Straubing gehen wir kein Risiko ein, er wird nicht spielen.“

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Somit ist auch die DEL-Topreihe mit Byron, Marcel Noebels (5 Tore/14 Vorlagen) und Leo Pföderl (10/9) gesprengt. Bei den Grizzlys packte Aubin im Schlussdrittel Zach Boychuk als Center zwischen die beiden Puck-Zauberer, Manuel Wiederer übernahm Boychuks Rolle zwischen Yannick Veilleux und Kevin Clark, der EHC agierte ab da aber nur noch mit drei Sturmreihen. Ein kleiner Bruch im Spiel war nicht zu übersehen.

Mark Zengerle steht bereit 

City-Press
Die Eisbären können am Dienstag gegen Straubing wieder auf Mark Zengerle zählen. 

Gegen Straubings Tiger ist wieder die volle Power von vier kompletten Angriffsreihen erforderlich. Bloß gut, dass Deutsch-Ami Mark Zengerle nach seiner Corona-Quarantäne wieder zur Verfügung steht.

Und: Mit Byrons Ausfall gibt es auch keinen überzähligen Ausländer mehr, Simon Despret könnte nach zwei Spielen Pause in die Abwehr zurückkehren. 

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