Eisbär Maximilian Heim (Mitte)  bringt den Gegnern das Fliegen bei.
Eisbär Maximilian Heim (Mitte)  bringt den Gegnern das Fliegen bei. Foto: City-Press

Hoffentlich sind die Eisbären heute in Iserlohn (19.30 Uhr) ausgeschlafen. Nach dem Treffpunkt 7.30 Uhr am Hauptbahnhof rauschte die Mannschaft dann mit dem ICE fünf Stunden ins Sauerland. Da kräht bei den meisten Eisbären bereits um 5 Uhr früh der Hahn.

„Aber das stecke ich gern weg, wenn ich heute spielen darf“, gibt Maximilian Heim ehrlich zu. Die Chancen stehen gut da die U20-Nationalspieler Rayan Battahar, Eric Hördler, Bennet Roßmy und Keeper Nikita Quapp  bereits zur U20 WM nach Kanada   abgedüst sind. 

Eisbären-Trainer Serge Aubin warnt vor der Strafbank

Trainer Serge Aubin  warnt  vor der Partie am Seilersee: „Wir müssen von der Strafbank wegbleiben.“ In der Tat tragen die Eisbären mit 290 Strafminuten die Rote Laterne in dieser DEL- Tabelle. 46 Minuten schleppt allein Morgan Ellis mit sich herum. Fehlende Schnelligkeit wird in Trainer-Seminaren immer wieder als Ursache von Fouls genannt.

Sind also die Eisbären zu lahm? Co-Trainer Craig Streu antwortet kategorisch „Nein. Wir sind in dieser Saison oft nicht clever genug, um das Stadion für uns zu erobern. Was wir in den beiden vergangen Jahren oft so meisterlich geschafft haben, fehlt uns bis jetzt.“

Co-Trainer Streu: Eisbären bekommen Preis für den Fleiß

Mit Blick zurück auf das 3:4 gegen Ingolstadt sagt Streu: „Wir haben die Scheibe zu schnell dem Gegner überlassen. Ingolstadt hat es uns vorgemacht. Du musst mit aller Macht versuchen, die Scheibe in deinen Reihen zu behalten, dann animierst du den Gegner automatisch zu Fouls und damit zu Strafminuten, was dir zu Powerplays verhilft.“

Klappt nicht immer, wenn Schiris wie Martin Frano und Kilian Hinterdobler Fouls der Ingolstädter übersehen. Streu bleibt trotzdem Optimist: „Wir arbeiten im Training und auch in den meisten Spielen fleißig ohne Ende. Ich bin deshalb fest überzeugt. Wir werden die Ernte für unseren Fleiß noch einfahren.“ Hoffentlich schon heute im Iserlohner „Hühnerstall“.

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