NHL-Legende Frans Nielsen will Sonntag gegen Ingolstadt erstmals für die Eisbären spielen. Foto: Imago/MIller

Frans Nielsen lässt den Puls der Eisbären und ihrer Fans schneller schlagen. Die dänische NHL-Legende ist bereit für sein EHC-Debüt Sonntag gegen Iserlohn ab 14 Uhr in der MB-Arena. 949 Spiele in der besten Liga der Welt wecken unheimlich viele Hoffnungen vor einem ansonsten so normalen DEL-Punktspiel.

„Ich hoffe, Frans kann spielen“, gibt sich EHC-Trainer Serge Aubin cool und versucht irgendwie, den Puck flachzuhalten. Was für eine Spaßbremse. Schließlich hat Frans im ersten Training mit den neuen Kollegen schon von all dem was gezeigt, was so ein Mann mitbringt. Manuel Wiederer spricht aus, was alle im Welli erlebten: „Wir hatten schon einen tollen Kader. Aber Frans bringt da noch einmal so viel dazu.“

Als Nielsen, einen Tag später als geplant (Magen-Darm-Infekt), seine ersten Schritte auf dem Eis kurft, schauen alle Bären gespannt zu, kommt irgendwie der Eishockey-Fan bei selbst den erfahrensten Cracks durch. Wiederer: „Man konnte direkt sehen, dass er sehr erfahren ist. Er wird in jeder Hinsicht sowohl auf dem Eis als auch daneben noch mal eine riesige Bereicherung werden. So einen Spieler dazuzubekommen, da können wir uns alle sehr glücklich schätzen.“

Aber auch ganz unabhängig vom Nielsen-Fieber, haben die Eisbären es angerichtet, dass das Spiel eine große Party werden kann. Das 4:2 in der European Hockey League in Lugano war der fünfte Sieg in Serie. Mit einer großen Botschaft. Aubin: „Wenn wir die Leistung des ersten Drittels konstant über die 60 Minuten bringen, dann werden wir nicht aufzuhalenten sein.“