Kommt selten vor, ist aber erlaubt: Im Eishockey darf man auch mit dem Kopf Tore erzielen. Beim 2:1 gegen Iserlohn nimmt Blaine Byron keinen schaden, weil der Puck gegen den Helm prallt, ihm nur ein wenig das Visier verschiebt. Foto: City-Press/Marco Leipold

Die Serie hält! Mit dem 3:2 (1:0, 0:1, 2:1) gegen die Iserlohn Roosters fahren die Eisbären am vierten Advent den vierten Sieg am Stück ein, verteidigen die Tabellenspitze. Aber trotz nagelneuer LED-Anlage in der MB-Arena hat der Meister nur wenige helle Momente.

Dabei geht es richtig gut los. Einen Schuss von Yannick Veilleux kann Roosters-Goalie Andi Jenike nur abklatschen, Giovanni Fiore staubt trocken ab – 1:0 (2.). Doch dann ist es wie abgeschnitten. Dumme Strafzeiten lassen die Bären kaum in einen Spielfluss kommen. Die vierte Unterzahl bestraft Brent Raedeke mit dem Ausgleich – 1:1 (36.).

Keine Kopfschmerzen

Die 2500 Fans in der unter aktuellen Bedingungen ausverkauften MB-Arena werden schon unruhig. Und müssen bis ins Schlussdrittel auf den nächsten Jubel warten. Aber der Grund hat es in sich. Blaine Byron erzielt nicht einfach so das 2:1 (51.), er bringt den Puck mit dem Kopf ins Netz.

Ein Knaller von Kevin Clark prallt von Jenike auf Byrons Helm und von da mit nachgemessenen 30 km/h ins Netz. Über diesen Treffer muss auch der Schütze schmunzeln. Byron: „So ein Tor habe ich noch nie erzielt. Und Kopfschmerzen habe ich auch nicht.“

Sorgen um Wiederer

Das merkt man schon wenig später, als er nach schöner Vorarbeit von Marcel Noebels und Leo Pföderl das 3:1 (55.) draufpackt. Ganz normal mit dem Schläger.

Der Anschluss durch Brent Aubin (58.) stört nicht mehr wirklich. Eher, dass Manuel Wiederer im ersten Drittel verletzt raus muss und nicht wiederkommt. Am Dienstag geht die heiße Jagd schon in Wolfsburg (19.30 Uhr) weiter.

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