Die Eisbären haben gegen Köln jede Menge zu feiern. Foto: dpa/Christophe Gateau

Jetzt sind auch die Eisbären im neuen Jahr angekommen. 5:0 (2:0, 2:0, 1:0) gegen die Kölner Haie, nach dem 5:0 vor Silvester gegen Krefeld das zweite Statement in der leider leeren MB-Arena.

Alles, was am Dienstag beim eher schräger 2:5 in Iserlohn noch schiefgeht, sitzt. Nach 44 Sekunden trifft Matt White nach tollem Pass von Mark Zengerle zum 1:0, das herzliche Hallo für Ex-Bär Justin Pogge im Haie-Tor.

Es kommt noch besser: Frank Hördler passt von hinten rechts traumhaft fast übers ganze Eis genau auf die Kelle von Parker Toumie, der sicher verwandelt – 2:0 (7.). Und als Köln mit Macht auf den Anschluss drängt, bleibt Kris Foucault ganz kalt, verwandelt aus dem Handgelenk zum 3:0 (23.).

Die Effizienz vorm Tor, in Iserlohn (50 Schüsse!) noch ein Fremdwort, ist gnadenlos gut. Und auch in Unterzahl läuft es. Hördler erhöht mit einem Mann weniger auf dem Eis nach klasse Zuspiel von Giovanni Fiore auf 4:0 (31.).

Zum Schlussabschnitt macht Pogge Platz für Hannibal Weitzmann. Nach 49 Sekunden ist dieser Effekt von Haie-Coach Uwe Krupp schon verpufft, Foucault trifft direkt nach einem Bully zum 5:0.

Und Köln? Macht super mit in einem Spiel mit 60 Minuten Tempo, Rasse, Klasse. Aber alles, was die Haie auf den EHC-Kasten bringen, entschärft Super-Hexer Mathias Niederberger.