Mathias Niederberger hielt auch gegen die Eisbären stark. CityPress

Ausgerechnet im vorgezogenen Play-off-Spiel gegen die Düsseldorfer EG patzen die Eisbären und verlieren 1:2 (0:0, 0:0, 1:1/0:1) nach Verlängerung. Jetzt beträgt der Vorsprung auf den ärgsten Verfolger nur noch vier Punkte.

Dieses Spiel vor 14200 Zuschauern hätte auch unter dem Namen laufen können: Bären gegen Mathias Niederberger. Das Team von Trainer Serge Aubin spielte gefällig, kreierte Chancen, aber gegen den DEG-Schlussmann war einfach nichts zu machen.

Kein Wunder, dass die Bären den 27 Jahre alten Keeper, der 2014/2015 schon mal das EHC-Trikot trug, unbedingt verpflichten wollen. Manche munkeln, er hat  bereits unterschrieben. Eine Bestätigung wird natürlich auf sich warten lassen, bis die Saison für die DEG gelaufen ist.

Bis dahin ist es gut möglich, dass die Bären noch zahlreiche Duelle mit Niederberger haben. Denn vieles spricht dafür, dass sich die beiden Teams im Play-off-Viertelfinale gegenüberstehen. Und die Spiele könnten dann ähnlich eng zugehen, aber hoffentlich mit dem besseren Ende für die Bären.

Ausgerechnet Charlie Jahnke, der zu Saisonbeginn vom EHC an den Rhein gewechselt war, verpasste den Ex-Kollegen einen Tiefschlag – 0:1 (50.). Doch die Bären konterten, glichen im Powerplay durch Mark Olver aus (55.). Dennoch jubeln am Ende die Gäste, weil Luke Adam nach 84 Sekunden der Overtime das 2:1 erzielte.