Lewis Zerter-Gossage will nach seinem guten Debüt gegen Bremerhaven weiter richtig Gas für die Eisbären geben.
Lewis Zerter-Gossage will nach seinem guten Debüt gegen Bremerhaven weiter richtig Gas für die Eisbären geben. Foto: City-Press/Marco Leipold

Im Oktober verpflichtete EHC-Sportchef Stéphane Richer Lewis Zerter-Gossage (27). Beim 3:2 nach Verlängerung am Freitag gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven gab der Deutsch-Kanadier sein Debüt für die Eisbären. Ein richtig gutes.

Coach Serge Aubin steckte den gebürtigen Montrealer als Center in die dritte Reihe mit Leo Pföderl und Matt Withe. Eine bessere Umgebung konnte sich LZG für den Premieren-Auftritt kaum wünschen.

Lewis (1,88 m groß) nutzte seine Chance, kam in Unter- und Überzahl zum Einsatz und empfahl sich für einen weiteren Auftritt am Sonntag gegen Ingolstadt (14 Uhr, MB-Arena).

Deutscher Vater hilft, um in der Team zu kommen

Der Stürmer besitzt durch seinen Vater einen deutschen Pass, belastet deshalb nicht das Ausländer-Kontingent und scheint zudem – was Kampfgeist betrifft – eine Bereicherung zu sein. Trainer Aubin: „Er ist sehr fleißig, spielte mit viel Einsatz, erwies sich durchaus als Verstärkung für unser Spiel.“

Zerter-Gossage war zuletzt für die Maine Mariners in der ECHL aktiv. Da ihm nach dem Wechsel Spielpraxis fehlte, schickten ihn die Eisbären erst mal zu Kooperationspartner Weißwasser in die DEL2. Dort legte er gut los, verletzte sich und musste länger aussetzen.

Am Montag trainierte LZG erstmals im Welli mit den Eisbären und ist nach seinem Debüt heiß auf mehr: „Ich will mit den Eisbären siegen und werde deshalb bei unseren Spielen keinen einzigen Tropfen Schweiß sparen.“

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