Die Eisbären um Marcel Noebels haben in Iserlohn jede Menge zu bejubeln. Foto: Imago/Eibner

Puh, das war ein richtig hartes Stück Eishockey-Arbeit! Nach dem 1:4 zum DEL-Start gegen München melden sich die Eisbären mit einem 7:4 (1:1, 2:2, 4:1) in Iserlohn zurück.  

Dass es am Seilersee gegen die bestens gestarteten Roosters (4:1 gegen Nürnberg) heiß wird, war vorher klar. Dass es dann so wild und nickelig zugeht ...

Ex-Eisbären besonders heiß  

Iserlohn ist heiß, will Revanche fürs Viertelfinals-Aus in der Vorsaison, als sich die Eisbären mit einer 2:1-Serie auf Meister-Kurs brachten. EHC-Trainer Serge Aubin beginnt diesmal mit Tobias Ancicka im Tor, Eric Mik spielt im vierten Sturm, für ihn rückt Korbinian Geibel in der Abwehr, Mark Zengerle fehlt.

Aber erst mal bestimmen Ex-Eisbären das Geschehen. Kris Foucault („Klar ist das ein besonderes Spiel, mit vielen von den Jungs bin ich Meister geworden“) staubt zum 1:0 (10.) ab, Sven Ziegler, jahrelang im Nachwuchs und auch in der DEL für den EHC) dabei  macht mit einem Penalty später das 2:1. 

Und weil wir einmal bei Iserlohner Führungen sind: Eric Cornel gelingt das 3:2 (34.). Zwischendurch und hintendrauf zeigen die Bären Moral und Klasse: Kevin Clark im Powerplay (15.), Leo Pföderl (33.) und Marcel Noebels (36.) gleichen jeweils aus.

Doppelpack von Matt White

Dann hat Matt White seinen Auftritt, zimmert die Scheibe innerhalb von nur 34 Sekunden gleich zweimal rein (49., 50.). Einfach nur mal so in Führung gehen - nichts für den DEL-Rekordchampion ...

Das wilde Treiben ist aber noch lange nicht vorbei: Ziegler lässt die Roosters mit dem 4:5 (51.) noch mal hoffen, dann machen Noebels mit seinem zweiten Tor (57.) und Zach Boychuk ins leere Tor (58.) alles klar.