Die Eisbären freuen sich über den dritten Sieg im dritten Auswärtsspiel der Saison, machen Straubings wilde Tiger zu Schmusekätzchen. Foto: Imago/Eibner

Die Eisbären sind zurück in der Erfolgsspur. Nach dem 0:3 gegen Mannheim holen sie eine starkes 4:0 (1:0, 0:0, 3:0) in Straubing. Und wie das immer so ist: Was gegen die Adler gar nicht klappt, passt bei den Tigers am Pulverturm perfekt. Wenn der Meister dann mal alles zusammenbekommt und 60 Minute aufs Eis bringt, dann ist die Titelverteidigung nicht nur ein Traum.

Blaine Byron eröffnet die Show

Gegen Mannheim kassierten die Bären ihre Gegentreffer in Unterzahl und ins leere Tor, vorne ging nichts rein. Und nun? In einem intensiven, teilweise auch nickeligen Spiel geht’s komplett andersrum.

Blaine Byron mit seinem ersten DEL-Tor überhaupt (16.) und Kapitän Frank Hördler, der den Spielzug im eigenen Abschnitt mit einem Traumpass einleitet und dann Sekunden später vollendet (49.), treffen im Powerplay. Na bitte, geht doch prima.  

Mathias Niederberger ist zurück

Und weil diesmal auch die eigene Unterzahl inklusive 38 Sekunden in den Schlussminuten bei 3 gegen 5 bzw. sogar 6 funktioniert, ist es ein Abend der Special Teams.

Damit nicht genug: In der Phase mit drei Mann weniger zirkelt Byron den Puck auch noch zum 4:0 (57.) ins Straubing-Tor. Zwischendurch besorgt Matt White mit seiner schon vierten Saisonbude (54.) das 3:0.

Den Grundstein dafür legt auch Mathias Niederberger. Der Stamm-Goalie ist nach drei Spielen zurück und liefert eine Top-Leistung ab.

Wolfsburg kommt als Spitzenreiter 

Also: Auswärts läuft es mit drei Siegen in drei Spielen super, zu Hause mit zwei Pleiten in zwei Versuchen noch nicht. Schon am Freitag  kann sich das ändern. Wolfsburg kommt zur Neu-Auflage des Finals der Meistersaison in die MB-Arena (19.30 Uhr). Aber ein Blick auf die Tabelle genügt: Da kommt der Spitzenreiter, es wird nach München und Mannheim der dritte Heim-Kracher.