Mannheims dreifacher Torschütze Nigel Dawes jubelt, die Eisbären sind bedient, die Halbfinal-Serie geht weiter. Foto: Imago/Jan Huebner

Ach nee, die Eisbären vergeben den ersten Matchpuck! 3:5 (1:1, 0:1, 2:3), Mannheim verkürzt in der Best-of-five-Serie auf 1:2. Die zweite Chance auf den Einzug ins Finale gegen München (3:0 in der Serie gegen Wolfsburg) gibt es am Dienstag bei den Adlern (19.30 Uhr).

Es bleibt dabei: Der schwerste Sieg ist immer der, mit dem man ein Duell beenden kann. Mannheim findet mit dem Rücken zur Wand die dritte Luft. Und setzt mitten in die Anfangs-Offensive der Eisbären durch Markus Hännikainen mit dem ersten Schuss aufs Tor den ersten Dämpfer – 0:1 (4.).

Eisbär Frans Nielsen trifft am Geburtstag

Den stecken die Bären weg, gleichen im ersten Powerplay aus. Frans Nielsen, der Däne, der 949 NHL-Spiele in seiner Vita hat, trifft an seinem 38. Geburtstag – 1:1 (7.). Aber irgendwie ist diesmal doch der Wurm drin, die gewohnte Lockerheit fehlt. Und – so fair muss man sein – die Adler machen es auch gut.

Erst nutzen sie einen Aussetzen in der EHC-Abwehr, Nigel Dawes steht völlig frei – 1:2 (31.). Damit nicht genug. Als der Meister zu Beginn des Schlussdrittels noch mal richtig Feuer macht, kommt Nicolas Krämmer und löscht den Großbrand mit dem 1:3 (47.).

Johan Södergran setzt den Schlusspunkt

Das 1:4 gibt es in Unterzahl wieder durch Dawes (51.). Das 2:4 durch Blaine Byron (58.) mit sechs Feldspielern auf dem Eis, das 3:5 von Johan Södergran (60.) sowie Dawes’ 2:5 ins leere Tor 28 Sekunden davor sind für die Statistik.

Jetzt heißt es: Mund abputzen, am Dienstag alles besser machen.

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