Hände hoch! Mannheims Nigel Dawes kann das nicht so schön wie Eisbär Giovanni Fiore. Foto: City-Press/Sörli Binder

Immer wieder nur mit drei Reihen ran zu müssen – das geht auch an den Eisbären nicht spurlos vorbei. Das 2:3 (0:3, 1:0, 1:0) bei den Adler Mannheim ist die dritte Pleite in Folge für den Meister. Im vierten Spiel mit Mini-Kader.

Ohne weiterhin fünf verletzte (Zach Boychuk, Frans Nielsen) bzw. coronageplagte (Yannick Veilleux, Manuel Wiederer, Bennet Roßmy) Stürmer fehlt beim Erzrivalen anfangs auch die sonst übliche Torgefahr. In den ersten 20 Minuten bringen die Ballermänner der DEL gerade mal sechs (!) Schüsse auf die Adler-Kiste zustande.

Start mit Grusel-Drittel

Dafür scheppert es in der eigenen ziemlich heftig. Der Meister wird förmlich überrannt und lässt sich kalt erwischen. Vorm 0:1 durch Tom Larkin (3.) finden alle Aktionen auf dem Eis komplett außerhalb der Mannheimer Abwehrzone statt.

Das Gegentor ist aber immerhin so was wie ein Wachmacher. Der EHC findet den Vorwärtsgang, aber trotzdem trifft weiter nur Mannheim. Erst erhöht Nico Krämmer nach tollem Solo aus der eigenen Zone heraus auf 0:2 (15.), dann legt Tim Wohlgemuth (20.) nach einem blitzsauberen Konter das 0:3 (20.) drauf.

Powerplay funktioniert

Doch das ist es dann mit Mannheims Herrlichkeit, ab Minute 21  geht auch in die andere Richtung die Post ab. Am Ende des Spiels liegen die Bären nach Schüssen aufs Tor mit 27:20 sogar weit vorn. Aber es gehen zu wenige Pucks rein.

Immerhin verkürzt Blaine Byrons auf 1:3 (36.), es ist das dritte Powerplay-Tor des Wochenendes für das schlechteste Team in Überzahl der DEL. Und auch der Anschluss klappt mit einem Mann mehr: Matt White vollstreckt 50 Sekunden vor Ende, als der wieder tolle Goalie Mathias Niederbeger für einen sechsten Feldspieler Platz gemacht hat - 2:3 (60.). Mehr geht aber leider nicht.