Da hilft auch die Flugeinlage von Kris Foucault nicht, die Eisbären-Tormaschine kommt nicht auf Touren. Foto: Michael Hundt

Jetzt hat’s die Eisbären erwischt. Im neunten Heimspiel gibt’s die erste Niederlage. 2:3 (1:1, 0:0, 1:1/0:1) nach Penaltys gegen Wolfsburg.

Dieses bärige Duell ist auch das der Serientäter. Mit fünf Siegen in Folge gehen die Eisbären ins Spiel, die Grizzlys jubelten sogar sechsmal am Stück. Allerdings zuletzt dreimal erst in der Overtime bzw. nach Penaltys.

Beide strotzen vor Selbstvertrauen. Der EHC mit seinen bisher makellosen 24 Punkten aus acht Heimspielen legt mit einem Pfosten-Hammer von Giovanni Fiore los, Matt White zielt dann wenig später besser und trifft zum 1:0 (8.). Sein zehntes Saisontor.

Schüchtert Wolfsburg aber nicht ein. Anthony Rech nutzt die erste Überzahl zum Ausgleich (12.). Es kommt noch blöder für die Eisbären. Max Görtz bringt den Puck von außen vors EHC-Tor, Ryan McKiernan schaufelt den Puck unfreiwillig unhaltbar für Goalie Mathias Niederberger zum 1:2 ins eigene Netz (48.). O-oh!

Noebels-Serie reißt 

Wenigstens sorgt Parker Toumie mit dem 2:2 (56.), dass die Bären nach 60 Minuten zu Hause unbesiegt bleiben. Doch bei den Penaltys reicht es nicht mehr.

Auch Marcel Noebels Rekord-Jagd ist beendet, erstmals nach zuvor 15 Spielen bleibt er diesmal ohne Punkt. Kölns Peter Draisaitl braucht nicht mehr um seinen DEL-Rekord von 21 Spielen in Folge aus der Saison 1994/95 zittern.