Die Schwarz-Gold-Kluft bringt kein Glück: Sichtlich bedient bedanken sich die Eisbären nach der Pleite gegen Mannheim bei den Fans.  Foto: City-Press/Moritz Eden

Zweites Heimspiel, zweite Pleite für die Meister-Eisbären! Gegen Mannheims Adler steht es am Ende 0:3 (0:1, 0:0, 0:2). Nach zwei Top-Auftritten in der Fremde gibt’s den Dämpfer.

Klar, gegen München (1:4) und Mannheim – beide gelten als die obersten Anwärter auf den Titel – kann man verlieren. Aber man muss nicht. Es bleibt das Gefühl, dass es die Eisbären nach dem Geisterspiel-Jahr vor den eigenen Fans zu gut machen wollen und dann doch ein wenig gehemmt sind.

Ancicka erneut für Niederberger

Vor 6450 Zuschauern in der maximal erlaubt gefüllten MB-Arena gibt's viel fürs Auge: Der EHC erstmals komplett in Schwarz mit goldener Nummer, goldenem Namen und goldenem Eisbären-Kopf auf dem Trikot.

Und weil’s in Bremerhaven beim 4:0 so gut lief, verändert Trainer Serge Aubin nix. Tobias Ancicka steht wieder im Tor (Mathias Niederberger ist angeschlagen), wieder fängt die Sturmreihe mit Yannick Veilleux, Manuel Wiederer und Kevin Clark an.

39-mal probiert, 39-mal ist nix passiert

Und wieder gibt’s ein wahres Schuss-Feuerwerk. 64-mal zimmern die Eisbären drauf, stolze 39 Versuche gehen direkt aufs Tor, aber nie an Goalie Felix Brückmann vorbei in die Maschen.

Anders die Adler, die zwar einige, teilweise hochkarätige Ausfälle kompensieren müssen, aber immer noch ein starkes Team auf dem Eis haben. Zweimal sitzt EHC-Vizekapitän Kai Wissmann für zwei Minuten auf der Strafbank, zweimal schlägt Mannheim eiskalt zu: Leon Bergmann besorgt das 0:1 (16.), beim 0:2 nagelt Matthias Plachta den Puck mit brachialer Gewalt volley ins Eck (48.). Was für ein Geschoss. Das 0:3 legt Korbinian Holzer dann ins leere Tor (60.).

Mittwoch geht nach Straubing

Eisbären-Verteidiger Jonas Müller: „Gegen Mannheim ist es immer auf Augenhöhe, da entscheiden Kleinigkeiten. Wir kriegen blöde Strafzeiten, die treffen zweimal in Überzahl ... Aber auch für uns waren genug Chancen da.“

Die nächste Möglichkeit, es besser zu machen, gibt es schon am Mittwoch (19.30 Uhr) gegen Straubing. Gespielt wird auswärts ...