Harald Glööckler erklärt: Die Dschungeltiere machen ihm keine Angst. Foto: TVNow/Stefan Gregorowius

Nun ist es also fix. Wie der KURIER bereits am Mittwoch vermutete, verkündete RTL am Freitagabend zum Finale der Dschungel-Ersatz-Show, dass Harald Glööckler neben Lucas Cordalis und Filip Pavlovic, dem Sieger der Dschungelshow im Januar 2022 ins Origingal-Camp im australischen Busch ziehen werden. Und der Designer überraschte mit einem sehr nüchternen Blick darauf.

Zwar sagte der 55-Jährige, so wie so ziemlich alle Kandidaten, dass der Dschungel natürlich eine Herausforderung sei, der er sich noch einmal stellen wolle, aber er gab auch erfrischend ehrlich zu: Der Dschungel ist für ihn PR. Ums Geld gehe es ihm zwar (noch) nicht, so der Glööckler, aber er müsse als Star und als Künstler „stattfinden“ und da sei der Dschungel eben eine gute Adresse.

Dass Glööckler nicht nur überraschend ehrlich, sondern vielleicht auch überraschend widerstandfähig ist, zeigte sich im weiteren Verlauf des Gesprächs. Denn der in der baden-württembergischen Provinz geborene Glööckler bezeichnete sich selbst als „Jungen vom Lande“, der im Dschungel vor so ziemlich gar nichts Angst habe - außer vielleicht den Moderatoren Daniel Hartwich und Sonja Zietlow. Die versuchten dem 55-Jährigen, der bereits seit einigen Jahren immer wieder für den Dschungel angefragt wird, sogar noch ein paar Tiere aufzuzählen, vor denen sich der Bald-Dschungelcamper gruseln sollte, doch Fehlanzeige.

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Gut möglich, dass RTL hier nicht das bekommt, was sie glaubten, eingekauft zu haben. Denn wer den immer gestylten, oft mit einem Luxus-Lifestyle verbundenen Designer Glööckler, dessen Leitswort Pompöös lautet, so sieht, könnte ihn für den klassischen Dschungelprüfungskandidaten halten, der schreiend vor Tieren davonläuft. Dass er dieses Stereotyp zumindest im Gespräch so gar nicht erfüllen will, macht Hoffnung. Vielleicht ist das die erste Heldenreise im Dschungelcamp 2022.