In der Nähe der Oberbaumbrücke treiben Eisschollen auf der Spree (Symbolfoto) . 

Foto: Berliner KURIER/Markus Wächter 


Weil ihnen kalt war und sie Hunger hatten, haben zwei Männer in Plänterwald im Osten Berlins einen Notruf abgesetzt. Da ihre Boote in der Spree festgefroren waren, konnten die beiden sich nicht mehr selbst um einen Essens- und Feuerholznachschub bemühen, wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte.

Die 44 und 35 Jahre alten Männer hatten nach eigenen Angaben bereits vier Tage gemeinsam mit einem Hund auf zwei Booten verbracht. «Da der Weg über das Eis zu gefährlich war, haben sie einen Notruf abgesetzt», sagte der Sprecher.

Die Wasserschutzpolizei und die Feuerwehr retteten die beiden Männer demnach per Schlauchboot aus dem Eis. Warum die beiden Männer trotz eisiger Temperaturen ihr Lager rund 50 Meter vom Ufer entfernt auf dem Gewässer aufgeschlagen hatten, war zunächst nicht bekannt.