Ausgelassene Stimmung vor der Pandemie bei der Musikdemo „Zug der Liebe“ auf der Schillingbrücke über der Spree: Im Jahr 2018 hatte noch niemand eine Vorstellung, wie Corona das Berliner Clubleben verändern würde. dpa/Christoph Soeder

Auch wenn das Wetter nicht mitspielt, der Loveparade-Nachfolger lädt am Wochenende zum Mittanzen ein: Mit House- und Technoklängen führt am Samstag der „Zug der Liebe“ durch Berlin.

„Zug der Liebe“ als Demo mit Hygieneregeln

Der Veranstalter der Demonstration rechnet mit etwa 10.000 Menschen, das Motto lautet „Wir für euch“. Das soll laut Organisatoren dafür stehen, „allen Menschen dieser Stadt ein Gefühl des Aufschwungs nach der Zeit der Pandemie zurückzugeben, und zu zeigen, wie vielfältig die Berliner Kultur ist“.

Die Clubszene ist derzeit immer noch durch Corona ausgebremst. Bei der Demo gelten die Hygieneregeln: Teilnehmer müssen also Abstände einhalten und Maske tragen. Die geplante Route startet nahe dem Mauerpark, führt über die Danziger Straße Richtung Landsberger Allee und endet auf der Karl-Marx-Allee. Der „Zug der Liebe“ hat sich auf die Fahne geschrieben, „ein Zeichen für mehr Nächstenliebe und soziales Engagement“ zu setzen. „Wir wollen eine Demo sein und nicht die Loveparade“, sagte Sprecher Jens Schwan.