Die Polizei war in vielen Parks unterwegs - wie hier auf dem Tempelhofer Feld Foto: dpa/Markus Schreiber

Zum Start ins Osterwochenende hat die Berliner Polizei zahlreiche Verstöße gegen die Corona-Regeln notiert – allerdings nicht in den Parks. Am Sonnabend zählten die Beamten demnach insgesamt rund 190 Ordnungswidrigkeiten und 20 Strafanzeigen im Zusammenhang mit Covid-19. Auf der Kundgebung „Freiheit ist nicht verhandelbar“ am Sonnabend am Brandenburger Tor seien 13 Ordnungswidrigkeiten und fünf Strafanzeigen festgestellt worden, sagte ein Polizeisprecher. Die Teilnehmer hatten gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen demonstriert.

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In den Parks gab es laut Polizei bislang kaum Verstöße gegen die Corona-Regeln. „Wir sind seit Gründonnerstag verstärkt mit Streifen im öffentlichen Raum unterwegs. In den Parkanlagen ist bis jetzt nichts Nennenswertes passiert“, sagte ein Sprecher am Sonntagmorgen. Die Beamten wollen demnach bei Verstößen zunächst die Menschen ansprechen und auf die Fehler hinweisen.

In Brandenburg hat die Polizei keine Verstöße gegen die Corona-Ausgangsbeschränkungen in der Nacht zu Ostersonntag registriert. Es sei alles ruhig gewesen, sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums am Ostermontag. Ordnungswidrigkeiten seien nicht festgestellt worden. Die Menschen seien in den eigenen vier Wänden geblieben. Offenbar aufgrund der sehr kühlen Temperaturen in den Nachtstunden sei der Aufenthalt im Freien wohl zu ungemütlich gewesen, sagte sie. „Da blieb man lieber in warmen Räumen.“

Seit Gründonnerstag dürfen die Brandenburgerinnen und Brandenburger zwischen 22 Uhr und 5 Uhr nur in Ausnahmen nach draußen, wenn im Landkreis oder der kreisfreien Stadt die Zahl neuer Infektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche an drei Tagen hintereinander über 100 liegt. Die Ausgangsbeschränkung gilt bis Dienstag, 5 Uhr.