Immer häufiger kommt es in Berlin zu Übergriffen. Foto: imago images/Rolf Kremming

Im Jahr 2019 sind in der Hauptstadt 864 Vergewaltigungen angezeigt worden. In 93 Fällen davon handelten die Tatverdächtigen nicht allein. Das geht aus der Antwort der Senatsverwaltung für Inneres auf eine Anfrage des AfD-Abgeordneten Marc Vallendar hervor.

Demnach verzeichneten die Behörden im vergangenen Jahr 871 Personen als Opfer einer Vergewaltigung erfasst und 561 Personen als Tatverdächtige. Von diesen waren die meisten 30 bis 40 Jahre alt, gut 50 waren minderjährig. Rund 46 Prozent der Verdächtigen waren nichtdeutsche Staatsbürger.

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2018 waren der Polizeilichen Kriminalstatistik zufolge 768 Vergewaltigungen erfasst worden, von denen 499 behördlichen Angaben nach aufgeklärt wurden.