Teure Folgen durch Vandalismus (Symbolbild) imago/Gottfried Czepluch

Bei den Berliner Wohnungsbaugesellschaften mit ihren vielen großen Mietshäusern werden jedes Jahr Vandalismusschäden in Millionenhöhe angerichtet. Mehr als 5000 Vandalismusschäden wurden im vergangenen Jahr von fünf großen Wohnungsbaugesellschaften gemeldet, wie aus einer Antwort des Senats auf eine CDU-Anfrage hervorgeht.

Die Gewobag gab demzufolge knapp 2500 Schadensfälle in Höhe von 1,2 Millionen Euro an. Die Howoge kam auf rund 1200 Vandalismusschäden (rund 350.000 Euro), die WBM lag laut der Antwort bei 720 Fällen (177.000 Euro), die Gesobau bei 645 (335.000 Euro) und die Degewo bei knapp 500 (200.000 Euro). Die Schadenshöhen der vergangenen Jahre waren ähnlich.

Die Reparaturkosten bezahlen meistens die Wohnungsbaugesellschaften selber oder ihre Versicherungen. Gegen die Verursacher werden Videoüberwachung und Wachdienste eingesetzt. Mieter werden angesprochen und aufmerksam gemacht. In manchen Häusern wird auch die Beleuchtung verbessert. „Bei Bedarf wird Kontakt zu den Präventionsbeauftragten der Polizei Berlin, Landeskriminalamt (Städtebauliche Kriminalprävention), aufgenommen.“