Ab Montag ist in Berlin in den Bussen und Bahnen der BVG und auch der S-Bahn das Tragen von Schutzmasken Pflicht. Foto: imago images/Petra Schneider

Schon die Ankündigung der Masken-Pflicht stellte viele vor eine Herausforderung. Bereits zu Beginn der Pandemie waren die Mund-Nasen-Bedeckungen Mangelware – woher nun eines der guten Stücke bekommen? KURIER gibt Tipps. 

Ab Montag beginnt zudem der Senat, Schutzmasken an die Bezirke zu verteilen. 147.000 Stück in drei Schüben sollen so in dieser Woche an „Bedürftige“ verteilt werden, teilt Sprecherin Melanie Reinsch mit. Die erste Lieferung mit 50.000 Masken sei schon in Berlin und werde ab Montagfrüh an die Bezirke gegeben. Es handele sich dabei nicht um medizinische Masken, so Reinsch, sondern um sogenannte Community-Masken, also textile Mund- und Nasenschutze. Sie seien nach den Vorgaben des Robert Koch-Instituts waschbar mit mindestens 60 bis 95 Grad.

Masken-Angebote in Apotheken, Spätis, Kiosken, Tankstellen und im Netz

Wer mit offenen Augen durch die Stadt geht, findet vielerorts Masken-Angebote, etwa in Apotheken, aber auch in Spätis, Kiosken oder sogar an Tankstellen. Mittlerweile haben auch mehrere Discounter Masken im Sortiment. Im Online-Shop von Real sind beispielsweise welche zu kaufen. Das günstigstes Einwegmodell kostet 1,39 Euro.

Es gibt auch Seiten im Netz, die Angebote bündeln. Auf der Website des Handelsverband Berlin-Brandenburg steht etwa eine Liste mit Online-Anbietern bereit (www.hbb-ev.de). Gleiches gilt für www.alltagsmasken.berlin, ins Leben gerufen von Berlin Partner. Hier werden Angebote und Gesuche für Masken gesammelt, vor allem in größeren Stückzahlen. Eine Karte ist auch in der Facebook-Gruppe „Masken nähen Berlin ehrenamtlich“ zu finden – hier kann jeder in seinem Kiez nach ehrenamtlichen Nähern suchen

Lesen Sie alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in unserem Coronavirus-Newsblog >>

Aber: Welche Masken schützen ausreichend? Nur die FFP-Masken bieten auch dem Träger Schutz. Wer eine OP-Maske, einen genähten Schutz oder ein Tuch um Mund und Nase trägt, schützt sich nicht selbst, sondern verhindert, dass Tröpfchen in die Luft gelangen. Für selbstgenähte Baumwoll-Masken gilt: Der Schutz sollte regelmäßig gewechselt und gewaschen werden. Am besten bei 60 Grad und mit einem Vollwaschmittel. Und es ist wichtig, dass die Maske danach vollständig trocknet. Masken aus Vlies oder Baumwolle könnten im Ofen desinfiziert werden. Dazu sollen sie 30 Minuten der Hitze ausgesetzt sein. Und: Auch Bügeln desinfiziert.