Am zweiten Weihnachtstag schneite es in der Hauptstadt.  Foto: imago images/Andreas Gora

Zumindest am zweiten Weihnachtsfeiertag gab es auch für die Berliner etwas Freude beim Blick aus dem Fenster: Am frühen Nachmittag fielen plötzlich dicke Schneeflocken vom Himmel. Klar: Liegen blieb die weiße Pracht nicht – und schon nach kurzer Zeit war der Spuk vorbei. Es bleibt die Frage: Zündet über den Jahreswechsel doch noch der Turbo-Winter?

Beim Schnee am zweiten Feiertag habe es sich laut Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes in Potsdam nur um minimale Schneemengen gehandelt. Auch am Sonntag müsse man in Teilen Brandenburgs und Berlin mit leichtem Frost, vereinzelten Flocken und einer „leicht überzuckerten Landschaft“ rechnen. Für Autofahrer wird’s kritisch: Auch Schneematsch und Glätte könnten das Fahren auf den Straßen der Stadt in den kommenden Tagen erschweren.

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Experten rechnen mit bis zu zwölf Zentimetern Neuschnee

In den nächsten Tagen soll es laut Wetterdiensten allerdings übereinstimmend freundlich bleiben – kalt zwar, aber vereinzelt blinzelt auch die Sonne durch. Die Temperaturen fallen dann voraussichtlich in den Minusbereich. Schon am ersten Januar könnte es Prognosen zufolge wieder Schneeregen geben.

Bezüglich der Temperaturen gehen die Prognosen verschiedener Wetter-Modelle aber auseinander: Vereinzelt werden sogar Temperaturstürze angekündigt. Berlin könnte also ein Bibber-Winter drohen. Laut dem Europäischem Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage könnten die Temperaturen auf bis zu minus 13 Grad fallen, um den 9. Januar stünden dann vermutlich sogar mehr als 12 Zentimeter Schnee ins Haus.

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Kommt im Januar der Schnee nach Berlin – wie hier zum Jahreswechsel 2014/15?  Foto: Tobias Hase/dpa

Vorerst steht aber eine eher unangenehme Silvesternacht an. Der Wochenstart gestaltet sich zuerst gänzlich nasskalt, wie der DWD vorhersagte. In tieferen Lagen fällt Regen oder Schneeregen, darüber erneut Schnee. Die Höchstwerte liegen bei null bis plus sieben Grad, vor allem im Südosten herrscht Nachtfrost. „Ähnlich sieht es nach jetzigem Stand auch mit Blick auf Silvester und Neujahr aus, wobei die Niederschläge dann bei weitem nicht mehr so verbreitet auftreten werden“, erklärte DWD-Meteorologe Tobias Reinartz.

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