Zusammenhalt ist wichtig in Zeiten der Krise – auch Nachbarn sollten sich gegenseitig unterstützen Foto: imago images / Panthermedia

Berlin – Das Coronavirus lässt uns keine Ruhe. Es gibt immer mehr infizierte Berliner. Wir können die Entwicklung nur in den Griff bekommen, wenn wir zu Hause bleiben. Damit schützen wir uns selbst, unsere Nachbarn und vor allemunsere Familien. Ist man dann zu Hause allein? Nein! Denn der KURIER sorgt dafür, dass niemand vom Leben abgeschnitten ist.

Wir vermitteln zwischen Berlinern, die Hilfe brauchen, und Berlinern, die Unterstützung anbieten. Nachbarn helfen Nachbarn und der KURIER hilft dabei, dass die Solidarität auch ankommt. Rufen Sie uns an, wenn Sie Unterstützung brauchen, zum Beispiel beim Einkaufen, beim Besorgen von Medikamenten oder bei der Betreuung von Haustieren. Brauchen Ihre Kinder Anschub beim Lernen? Wollen Sie sich mit jemanden austauschen, der die gleichen Hobbys hat?

Oder fühlen Sie sich fit genug, um jemandem aus der Nachbarschaft zur Seite zu stehen? Jeder kann mithelfen – und viele haben sich schon bei uns gemeldet.Wir stellen den Kontakt her, so ähnlich, wie Sie es vielleicht von www.nebenan.de/Corona kennen.

Gemeldet hat sich zum Beispiel Aerdna aus Rummelsburg. Sie schreibt: „Ich nähe selber Mundschutze, damit man die medizinischen Masken denen überlässt, die sie dringend benötigen. Was haltet ihr davon, selber welche zu nähen? Dann hat man gleich was zu tun und kann seine Stoffreste aufbrauchen. Ich biete gernemeineHilfe an!“

Horst aus Ruhleben schreibt: „Liebe Mitmenschen, in einer Zeit wie dieser, da braucht die Gemeinschaft und gerade die, die bedauerlich zur Risikogruppe zählen, Unterstützung und helfende Hände. Auch ich will gerne unterstützen. Eine E-Mail oder auch eine Message über WhatsApp, und ich werde helfen, so gut ich das vermag.“ Wenn Sie in diesen Nachbarschaften wohnen, melden Sie sich bei uns –wir stellen denKontakt her.

Uns erreichte aber auch dieser Hilferuf. Wer kann helfen? Eckart D. aus Pankow: „Meine Frau und ich (82 und 84 Jahre) gehören auf Grund von Vorerkrankungen, wie u.a. Lungenkrebs, Herz-OP und Diabetes zu den Hochrisikopatienten. Meine Frau, die sich zurzeit in einer Klinik befindet, wird am 6.4. entlassen. Zu unserer Sicherheit suche ich schon seit Tagen Atemschutzmasken, speziell diese, die in erster Linie uns vor Ansteckungen schützen. Meine Bitte: Wer kann uns mit zwei oder sogar vier dieser Masken helfen? Über eine kurzfristige Hilfe wären wir sehr erfreut und sagen schon im Voraus: Herzlichen Dank.“

Wenn Sie helfen können, liebe Leserinnen und Leser, dann setzen Sie sich mit uns in Verbindung – entweder per leser-bk@berlinerverlag.com oder Tel. 030/63 33 11 456 (11 bis 15Uhr).