Eine Weltkriegsbombe (Symbolbild) Foto: dpa/Uwe Zucchi

An der Bundesstraße 2 zwischen Wilhelmshorst und Michendorf (Potsdam-Mittelmark) wurde am Montag eine britische Weltkriegsbombe unschädlich gemacht. Die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe war am Sonntag in einem Waldgebiet entdeckt und durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst untersucht worden.

Am Montag schritt Sprengmeister Mike Schwitzke zur Tat, entschärfte den Blindgänger und sprengte den ausgebauten Zünder. Um 14.40 Uhr gab es Entwarnung. 

Vor Ort war  ein 800 Meter Sperrkreis um die Fundstelle eingerichtet worden. Anwohner mussten ihre Häuser und Wohnungen vorübergehend verlassen. Wie viele genau, konnte die Sprecherin der Gemeinde Michendorf zunächst nicht sagen. Es seien insgesamt sechs Straßenzüge im Ortsteil Wilhelmshorst teilweise evakuiert worden.

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Für den Zeitraum der Bergung der Bombe muss die B2 nach Angaben der Gemeinde vorübergehend für den Verkehr gesperrt werden. Für die Bewohner standen in der Grundschule Michendorf die Turnhalle und einzelne Klassenräume als Ausweichquartiere für die vorübergehende Evakuierung zur Verfügung.