Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Charlottenburg. Foto: imago images

Trotz steigender Infektionszahlen sollen Weihnachtsmärkte in Berlin auch in diesem Corona-Jahr öffnen dürfen. Die Wirtschaftsverwaltung hat dazu ein Regelwerk erarbeitet, das der Senat bei seiner Sitzung am Dienstag beraten und womöglich auch beschließen wird. Die „Orientierungshilfe“ sieht nach Angaben eines Sprechers vom Montag unter anderem eine Maskenpflicht sowie Obergrenzen für Besucher vor, die je nach örtlichen Gegebenheiten individuell festgelegt werden sollen.

Zu den Vorgaben gehören auch eine Zugangssteuerung, eine klare Abtrennung der Gastronomiebereiche, Arbeitsschutz für Angestellte und ausreichende Desinfektionsmöglichkeiten. Wo möglich, sollen die Märkte umzäunt werden. Private Ordnungsdienste sollen die Durchsetzung der Regeln kontrollieren. Zunächst hatten Berliner Morgenpost und Tagesspiegel über das Konzept berichtet.

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Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) sagte auf dpa-Anfrage, eine Maskenpflicht auf den Märkten sei aus ihrer Sicht sinnvoll, weil dort der nötige Mindestabstand oft nicht eingehalten werden könne. Nach den Worten ihres Sprechers macht sich die Wirtschaftsverwaltung dafür stark, den Marktbetreibern beziehungsweise Händlern angesichts der schwierigen Situation bestimmte Nutzungsgebühren zu erlassen.