Dieter „Maschine“ Birr ist in Weihnachtsstimmung: Das Fest feiert er aber dieses Jahr nicht daheim.
Dieter „Maschine“ Birr ist in Weihnachtsstimmung: Das Fest feiert er aber dieses Jahr nicht daheim. Gerd Engelsmann

Das Geschenk für seine Fans ist fertig. Das neue Album, für das Dieter „Maschine“ Birr (78) bis zum letzten Tag gearbeitet hat. Nun ist Weihnachten. Und endlich kann der einstige Puhdys-Frontmann das Fest der Liebe genießen. Doch dieses Jahr wird alles ein wenig anders, verrät er dem KURIER. Statt daheim unter dem Weihnachtsbaum mit der Familie rockt Maschine nun ein Fest nur zu zweit.

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Normalerweise wird bei den Birrs genauso gefeiert wie bei den meisten von uns. Im Vorfeld werden Geschenke und das Essen gekauft. Der Festtagsbraten (meist eine Ente) wird zubereitet, das Weihnachtszimmer hergerichtet, der Baum geschmückt. Dann kommt die Familie mit Kindern und Enkeln zusammen. Nach dem Feiern wird abgewaschen und aufgeräumt.

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„Die meiste Arbeit hatte ja immer meine Frau Sylvia, da ich während der Festvorbereitungen noch mit meinem Job beschäftigt war“, sagt Maschine. „So wie jetzt. Bis kurz vor Heiligabend war ich wegen meiner neuen Platte ,Große Herzen‘, die am 30. Dezember erscheint, noch viel unterwegs, fuhr zu Radio- und TV-Sendern und gab Interviews.“

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Mit einem Selfie grüßen „Maschine“ und seine Frau Sylvia aus dem Weihnachtsurlaub die KURIER-Leser.
Mit einem Selfie grüßen „Maschine“ und seine Frau Sylvia aus dem Weihnachtsurlaub die KURIER-Leser. privat

Dieter „Maschine“ Birr: „Wir schenken uns zu Weihnachten etwas Ruhe“

Daher traf das Paar nun einen Entschluss. „Wir verzichten dieses Jahr auf das Feiern daheim. Dafür machen wir das erste Mal zu Weihnachten zu zweit Urlaub und schenken uns etwas Ruhe.“

Statt Baumschmücken packt Maschine nun die Koffer, fährt mit seiner Frau und Hund Chily (2) an die Ostsee. Wo genau, wird nicht verraten. Nur eins: Das Paar wird auf einer Insel sein.

„Wir haben uns ein Zimmer in einem schönen Hotel gebucht, lassen uns dort zu den Feiertagen einmal so richtig verwöhnen“, sagt Maschine. Der Sänger freut sich schon auf die Spaziergänge mit seiner Sylvia am Strand. „Langweilig wird uns garantiert nicht“, meint Birr.

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So schön kann Weihnachten auch sein: Dieter „Maschine“ Birr tobt am Ostsee-Strand mit seinem Hund Chily.
So schön kann Weihnachten auch sein: Dieter „Maschine“ Birr tobt am Ostsee-Strand mit seinem Hund Chily. Dana Barthel

Wer Maschine kennt, weiß: Weihnachten ist für den Sänger etwas ganz Besonderes. Nicht umsonst hat er mit den Puhdys und als Solo-Künstler einige Alben zum Fest gemacht. Auch wenn in diesen Krisenzeiten oder durch den Alltagsstress bei so manchen nicht die richtige Festtagsstimmung aufkommen will – für Maschine ist  Weihnachten ganz wichtig, gehört einfach zum Leben dazu.

„In dieser besinnlichen Zeit denke ich viel und gerne an meine Kindheit und Jugend zurück, in der es etwas ruhiger als heute zuging“, sagt Birr. „Auch wenn im Leben nicht immer alles so läuft, wie es soll – irgendwie wird alles gut. Ich bin da Optimist. Es gibt ja im Leben mehrere Empfindungsphasen – auch positive. Daher versuche ich ja stets als Künstler auf der Bühne, den Menschen ein gutes Gefühl und Hoffnung zu geben.“

Maschine startet mit Doppel-Album ins neue Jahr

Maschine wird mit Silly-Gitarrist Uwe Hassbecker auf Tour gehen und seine neuen Songs vorstellen.
Maschine wird mit Silly-Gitarrist Uwe Hassbecker auf Tour gehen und seine neuen Songs vorstellen. Imago/Karina Hessland

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So wie auch auf seinem neuen Doppel-Album. In Songs, die gewohnt kräftig rockend, aber auch besinnlich leise daherkommen und Themen anpacken, die uns in den vergangenen Monaten sehr bewegten. Etwa der Titelsong „Große Herzen“, in dem Maschine sich bei den „guten Engeln“ bedankt. Bei den Menschen, die ohne Zögern anderen in der Not helfen und Beistand leisten, ohne einen Lohn für ihre Mühe zu verlangen. Ein Lied, das sehr gut in diese Weihnachtszeit passt.

Hoffnung spendet Maschine in dem Song „Bessere Tage“, in dem es um unser Leben in der Corona-Pandemie mit Lockdowns und Ausgangssperren geht. Mit der Botschaft, dass nach der langen dunklen Pandemie-Phase auch bessere Zeiten kommen. Das gilt auch für den Song „Halte durch“.

Denn nie aufgeben, das ist Maschines Lebensmotto. „Dasitzen und abwarten ist nicht mein Ding“, sagt er. Daher entstanden so manche Songs auf der neuen Platte bereits in der Corona-Hochzeit, in der der Rocker wegen der Pandemie-Maßnahmen nicht auftreten konnte.

Nach den Feiertagen geht es für Maschine in Sachen „Offene Herzen“ mit voller Kraft voraus in das neue Jahr. Interviews, Autogrammstunden (am 3. Januar im Kaufpark Eiche) und 2023 dann auch Konzerte, die er mit dem Silly-Gitarristen Uwe Hassbecker bestreiten wird.