Die Fast Food-Kette Burger King hat sich zum Muttertag etwas spezielles ausgedacht. Imago/Michael Gstettenbauer

Da muss man zweimal hingucken. Denn im Internet und auch auf Plakaten wirbt die Fast Food-Kette Burger King mit einer Aktion zum Augen reiben. Am 8 Mai – also am Muttertag – hat das Unternehmen in der Berliner Filiale am Tempelhofer Damm gleich neun neue Burger mit völlig abstrusen Kombinationen im Angebot. Alle haben ein Thema: Schwangerschaftsgelüste!

Viele Frauen berichten von Schwangerschaftsgelüsten

Es ist eine der ersten Fragen, die man einer schwangeren Person stellt, wenn sie die Neuigkeit ausplaudert. „Hast du Schwangerschaftsgelüste?“ Und in vielen Fällen berichten die Schwangeren tatsächlich von einer Veränderung ihres Geschmacks. Auch die ehemalige „Berlin – Tag & Nacht“-Darstellerin Anne Wünsche berichtete zuletzt davon.

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In Schwangerschafts-Whoppern hat Burger King vermeintliche Gelüste verarbeitet. Burger King

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Zu diesem Ergebnis kam nach einer repräsentativen Umfrage unter 1070 Frauen auch Burger King: Rund 58 Prozent der Schwangeren haben schwangerschaftsgelüste. Auch die beliebtesten Zutaten-Kombinationen wurden abgefragt. Auf den Plätzen eins bis drei liegen Gurke und Marmelade, Fischstäbchen und Apfelmus, sowie Currywurst und Brathering.

Bei Burger King gibt es Schwangerschafts-Burger

Diese Ergebnisse hat die Fast Food-Kette nun in neun neue Burger gegossen, die am Muttertag in der Berliner Filiale am Tempelhofer Damm kostenlos an Schwangere verteilt werden sollen. Darunter sind neben den drei bereits genannten Kombinationen: Bratwurst & Nuss-Nougat-Creme, Sahne & Gewürzgurken, Torte & Beef oder Spiegelei & Banane.

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Bei Twitter kommen die Schwangerschafts-Whopper von Burger King nicht gut an

Auf Twitter kommt diese Aktion nicht bei allen gut an. Eine Userin schreibt beispielsweise: „Wer schwanger ist, sollte nächsten Sonntag den Berliner Burger King Tempelhofer Damm meiden, sonst bekommt man sowas hier“, und verlinkt auf die Aktion. Eine andere pickt sich den Spiegelei & Banane-Whopper heraus und schreibt: „Burger King möchte zum Muttertag dein ungeborenes Kind töten.“ Tatsächlich raten viele Schwangerschaftsratgebern Schwangeren vom Verzehr von Spiegelei ab, weil das flüssige Eigelb die Gefahr für Salmonellen birgt.

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Wohl auch deshalb vermerkt Burger King auf seiner Website den Satz: „Es ist keine Ernährungsempfehlung - Fragen dazu sollten individuell mit Fachpersonal geklärt werden.“ Mit der Aktion, so geht es aus dem Text hervor wolle man zeigen, dass keine Frau sich mit Schwangerschaftsgelüsten alleine fühlen muss – und natürlich will die Burger-Kette auch ein bisschen Werbung machen.