Archäologen haben bei Wustermark im brandenburgischen Landkreis Havelland eine Jahrtausende alte Grabstätte mit Überresten mehrerer Menschen entdeckt. dpa/BLDAM/Joachim Stark

Archäologen haben bei Wustermark in Brandenburg eine Jahrtausende alte Grabstätte mit Überresten mehrerer Menschen entdeckt. Nach bisherigen Erkenntnissen seien die Menschen in der späten Jungsteinzeit oder frühen Bronzezeit etwa 2200 bis 1800 vor Christus begraben worden, wie das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologische Landesmuseum (BLDAM) am Dienstag mitteilte. Den sehr seltenen Fund machten die Experten demnach schon vor einigen Wochen. Warum die Menschen zusammen begraben wurden und woran sie starben, sei noch nicht bekannt.

Der außergewöhnliche Fund werde im Block geborgen, um unbeschädigt abtransportiert zu werden, hieß es. Dafür werde unter anderem eine große Stahlplatte unter die Grabstätte geschoben, um sie dann zu bergen. Der gesamte Block, dessen Gewicht man auf drei bis vier Tonnen schätze, soll nach seinem Transport mit dem Lkw ins Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege in Wünsdorf dort weiter untersucht werden.