Mit Schnee bedeckt sind am Nachmittag des Sonnabend eine Kopfsteinpflasterstraße und die dort parkenden Autos in Berlin-Karlshorst. Später wuchs die Schneedecke weiter an. 
Mit Schnee bedeckt sind am Nachmittag des Sonnabend eine Kopfsteinpflasterstraße und die dort parkenden Autos in Berlin-Karlshorst. Später wuchs die Schneedecke weiter an.  dpa/Jens Kalaene

Berlin und Brandenburg liegen seit Sonnabend unter einer Schneedecke. Was die Kinder freut und sie schon zu dem ersten Schneebällen der Wintersaison 2022/23 einlud, hat auch seine Tücken. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) und die Berliner Stadtreinigung haben vor Glätte auf Straßen und Gehwegen gewarnt.

Laut DWD  werden der Norden Brandenburgs und der Berliner Raum in der  kalten Luftmasse von einem Tief über der Ostsee beeinflusst. Im Süden Brandenburgs dominiert Zwischenhocheinfluss.

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Bis einschließlich Sonntag werden vom Berliner Raum bis in den Norden, in der Nacht zum Montag auch in der Südhälfte Brandenburgs, weiterhin gebietsweise Schneeschauer erwartet. Es werde Neuschneemengen zwischen 1 und 4 Zentimeter sowie Glätte geben. Auch durch überfrierende Nässe kann es glatt werden, so der DWD. In der Nacht zum Montag könne es auch örtlich gefrierenden Regen geben. 

Frost hält in Berlin und Brandenburg  zunächst an

Dabei bleibt es zumindest bis Sonntagmittag frostig. Laut DWD-Prognose gibt es leichten  bis mäßigen  Frost zwischen minus 1 und minus 7 Grad. Im Süden Brandenburgs können die Temperaturen auf noch tiefere Werte fallen.  

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Auf die Glättegefahr weist auch die BSR hin. Bei Twitter kündigte das Unternehmen am Sonnabend an, der Winterdienst werde auf der Stadtautobahn streuen. Ebenfalls sei das auf anderen wichtigen Fahrbahnen einschließlich Radfahrstreifen geplant.  

BSR sieht sich gut vorbereitet auf die Wintersaison 

Auf die Winterperiode ist die BSR nach eigenen Angaben gut vorbe­rei­tet: Um den Winterdienst kümmerten  sich rund 2.300 Beschäftigte mit 540 Räum- und Streu­fahr­zeugen. Es gebe Vorräte von zirka 13.000 Tonnen Salz, 2.000 Kubikmetern Sole und 5.000 Tonnen Splitt in den Streugutlagern.

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Die BSR verantwortet den Angaben zufolge den Winter­­dienst auf Fahrbahnen einschließlich Radfahrstreifen  und auf Fußgänger­über­wegen. Davon gibt es in Berlin etwa  58.000.  Die BSR weist auch daraufhin, dass für den Winter­dienst auf Gehwegen sind Anlieger zuständig sind.