Der vegane Koch Attila Hildmann soll Opfer einer Gewalttat geworden sein. Foto: Imago Images

Der vegane Koch und Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann ist in Berlin-Charlottenburg Opfer einer gefährlichen Körperverletzung geworden. Wie die Berliner Polizei auf KURIER-Anfrage am Donnerstag bestätigte, wurde der 39-Jährige am Mittwochabend gegen 21.30 Uhr vor seinem Restaurant in der Schillerstraße von zwei Männern angegriffen. Hildmann habe laut eines Polizeisprechers leichte Verletzungen am Kopf und an einem Bein erlitten.

Der beiden Schläger konnten trotz mehrerer Zeugen flüchten. Einer der Verdächtigen, ein 31-Jähriger, wurde kurz darauf mit Hilfe von Personenbeschreibungen in der Nähe des Tatortes aufgespürt. „Bei seiner Festnahme leistete der alkoholisierte Mann erheblichen Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten", erklärt ein Polizeisprecher.

Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,5 Promille. Der 31-Jährige kam in eine Gefangenensammelstelle, wo ihm Blut abgenommen wurde. Zum Motiv der Schläger machte die Polizei keine Angaben. Opfer und Täter müssten erst noch befragt beziehungsweise vernommen werden, hieß es.

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Hildmann geriet mit seinen kruden Äußerungen sowie einigen verbalen Angriffen auf Politiker und Personen des öffentlichen Lebens bereits im Mai in den Fokus der Staatsanwaltschaft. Doch die Ermittlungen ziehen sich jedoch hin. Ende Juli wurden gegen den 39-Jährigen Strafanzeigen wegen Volksverhetzung und Bedrohung erstattet. Der Koch soll nach einer Kundgebung den Holocaust verharmlost haben. Ende August war Hildmann vor russischen Botschaft vorläufig festgenommen worden.

Die beiden Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann und Xavier Naidoo suchten zudem beim Promiboxen die große Bühne. Sie wünschten sich Boxkämpfe gegen Jan Böhmermann und Oliver Welke. Doch die beiden Fernsehmoderatoren straften die beiden Herausforderer mit Ignoranz.