Der Ford kam wenige Zentimeter vor dem Geländer zur Müggelspree zum Stehen. Foto: Morris Pudwell

Eine Verfolgungsjagd mit der Polizei endete für einen Autofahrer in Köpenick am Dienstagabend fast in der Müggelspree. Fahnder eines Polizeiabschnittes war gegen 20.45 Uhr auf der Lindenallee der Ford Focus aufgefallen, weil das Kennzeichen mit Paketklebeband befestigt war.

Eine Überprüfung des Nummernschildes ergab, dass dieses als gestohlen gemeldet war. Die Einsatzkräfte entschlossen sich daraufhin, den Wagen zu stoppen. Als der Ford auf der Parrisiusstraße am rechten Fahrbahnrand anhielt, stieg einer der Beamten aus, näherte sich dem Fahrzeug und forderte den Fahrer auf, stehen zu bleiben. In diesem Moment beschleunigte der Mann den Wagen jedoch wieder und bog in die Borgmannstraße ein. Die Polizisten folgten dem Ford mit eingeschalteten Sondersignalen. Der Ford-Fahrer flüchtete über mehrere Straßen, bis er in der Sackgasse der Sternallee in der Falle saß. Er bremste den Fluchtwagen zwar ab, brachte ihn jedoch nicht zum Stillstand. Anschließend stieg der Fahrer aus dem noch rollenden Wagen aus und rannte weg. Der Ford krachte gegen einen Poller und gegen eine Parkbank stieß, wo er nur wenige Meter vor der Müggelspree zum Stehen kam. 

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Während der Fahrer unerkannt flüchtete, konnten die beiden übrigen Insassen im Alter von 18 und 19 Jahren festgehalten und identifiziert werden. Die beiden Heranwachsenden konnten nach der Feststellung ihrer Personalien ihren Weg fortsetzen. Den Ford beschlagnahmten die Einsatzkräfte zur Beweissicherung und ließen ihn abtransportieren. (tc)