Der Berliner Alexanderplatz. Foto: Imago/Hoch Zwei Stock

Ein Mann hat im Drogenrausch mit einer kuriosen Autofahrt auf dem Alexanderplatz in Berlin-Mitte einen Polizeieinsatz ausgelöst. Er sei mehrere Kreise in der verkehrsberuhigten Fußgängerzone gefahren, wie die Polizei am Sonnabend mitteilte. Als Einsatzkräfte die ungewöhnliche Spritztour am Freitagabend gegen 21.30 Uhr bemerkten, erkannten sie, dass der Autofahrer immer wieder den Brunnen der Völkerfreundschaft umrundete.

Autofahrer leistete Widerstand gegen die Polizei

Polizisten forderten den Mann auf, den Wagen anzuhalten. Nachdem der 36-Jährige den Wagen gestoppt hatte, wollten die Beamten Fahrer und Auto überprüfen. Sie forderten den Mann auf, sich auszuweisen und seinen Führerschein vorzuzeigen. Der Autofahrer ignorierte jedoch die Anweisungen. Dabei habe er nach Angaben der Polizei den Eindruck erweckt, Drogen konsumiert zu haben.

Trotz weiterer Aufforderungen weigerte sich der Mann beharrlich, irgendein Dokument zu zeigen. Daraufhin hätten die Polizisten versucht, ihn wegen der nötigen Papiere zu durchsuchen. Der 36-Jährige habe sich jedoch sofort gewehrt und erheblich Widerstand geleistet, woraufhin er mit Gewalt zu Boden gebracht wurde. Nachdem ihm Handfesseln angelegt wurden, sei er in einer Polizeidienststelle durchsucht worden. Dabei fanden die Einsatzkräfte schließlich doch noch die gesuchten Dokumente.

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Dem Autofahrer wurde anschließend Blut abgenommen wurde, nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung kam er wieder frei. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt und der Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Das Auto wurde von der Polizei umgesetzt. Gegen den 36-Jährigen wird nun unter anderem wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Zudem muss er sich wegen Autofahrens unter Drogen und tätlichen Angriffs verantworten.