2G-Regelung bleibt nach dem Willen des Berliner Senats im Einzelhandel bestehen. dpa/Christophe Gateau

Beim Einkaufen müssen die Menschen in Berlin vorerst an vielen Stellen weiter nachweisen, ob sie geimpft oder genesen sind. Egal ob Modefachgeschäft oder Elektronikmarkt, auf die 2G-Regel im Einzelhandel will der Senat noch nicht verzichten. Es sei der falsche Zeitpunkt, eine solche Debatte zu führen, sagte Verkehrssenatorin Bettina Jarasch (Grüne) am Dienstag nach der Sitzung des Senats. Man habe zu diesem Thema eine gemeinsame Haltung, Wirtschaftssenator Stephan Schwarz (parteilos) eingeschlossen.

In einigen Bundesländern gilt die 2G-Regel nicht mehr

Aus Kreisen der Wirtschaft, etwa vom Handelsverband Berlin-Brandenburg und von der Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU, hatte es die Forderung gegeben, die Regelung abzuschaffen, nach der nur Geimpfte oder Genesene im Facheinzelhandel einkaufen dürfen. Die gleiche Forderung erhebt auch der Handelsverband Deutschland (HDE). In mehreren Bundesländern gilt die 2G-Regel im Einzelhandel nicht mehr.

Jarasch wies darauf hin, dass der Senat stattdessen bereits Erleichterungen für den Einzelhandel im praktischen Alltag beschlossen habe, etwa, dass kleinere Geschäfte die 2G-Regel nicht mehr gleich am Eingang kontrollieren müssten.

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