In Schöneberg habe sich Böller-Irre eine regelrechte Straßenschlacht geliefert.
In Schöneberg habe sich Böller-Irre eine regelrechte Straßenschlacht geliefert. dpa/Paul Zinken

Auch in diesem Jahr gibt es in Berlin verschiedene Böller-Verbotszonen – eine davon befindet sich in Schöneberg. Und das scheint angebracht zu sein, wenn man DIESES Video sieht! Laut einem kurzen Clip, der momentan unter anderem auf Twitter kursiert, lieferten sich zahlreiche Böller-Irre schon zwei Tage vor Silvester eine regelrechte Straßenschlacht mit Raketen und Feuerwerksbatterien.

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Die Bilder sehen bedrohlich aus: Mitten in Schöneberg explodieren Raketen und Feuerwerksbombetten, abgeschossen aus Batterien. Die wuchtigen Feuerwerkskörper, bei denen normalerweise besonders auf sicheren und festen Stand geachtet werden soll, werden von verrückten Feuerwerks-Idioten als Waffen benutzt, gegenseitig beschießen sie sich damit.

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Rund 150 Personen beschossen sich mit Böllern und Raketen

Etwa 150 Personen seien an der Schlacht, die sich laut RBB unter anderem im Kreuzungsbereich der Schöneberger Pallasstraße und der Potsdamer Straße abspielte, beteiligt gewesen. Gegen 21 Uhr hätten sich dort vor einem Geschäft mit Silvesterfeuerwerk versammelt. Aus bisher unbekannter Ursache sei die Situation eskaliert, teilte die Polizei dem Sender mit. Erst nach rund zwei Stunden konnten die Einsatzkräfte die Situation beruhigen.

Laut RBB sei niemand verletzt worden – wer die Bilder sieht, der versteht, dass das vermutlich an ein Wunder grenzt. Auch die Sicherheitskräfte, die mit einer Einsatzhundertschaft anrückten, um die Lage zu entschärfen, wurden mit Feuerwerkskörpern attackiert.

Das Gebiet um die Pallasstraße in Schöneberg gehört zu den Verbotszonen

Nicht ohne Grund gehört das Gebiet um die Schöneberger Pallasstraße zu den drei Böllerverbotszonen, die in Berlin für die Silvesternacht eingerichtet wurden. Wer hier mit Knallern oder Raketen erwischt wird, bekommt die Pyrotechnik abgenommen – sie wurd später von der Polizei vernichtet.

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Der Grund für das Verbot: Laut Senat sei es immer wieder zu „Sachbeschädigungen, Landfriedensbrüchen, gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr, gefährlichen Körperverletzungen sowie Verstößen gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz durch den Einsatz von Pyrotechnik“ gekommen. Bereits in der Vergangenheit hatten ähnliche Videos von Böller-Schlachten für Aufmerksamkeit gesorgt.