Der Wagen landete abseits der Fahrbahn in einem Gebüsch Foto:  Morris Pudwell

Ein Tesla ist am Montagabend schwer verunfallt. Nach ersten Erkenntnissen verlor der Fahrer auf der Zufahrt zur Stadtautobahn A100, Höhe Detmolder Straße, die Kontrolle über sein mutmaßlich mindestens 320 PS starkes Elektromobil. Dabei soll er auf dem Mittelstreifen gegen einen Ampelmast gefahren sein. Bei der Kollision verlor das Auto offenbar das komplette linke Vorderrad.

Dennoch raste der Tesla noch gut 45 Meter weiter über zwei Verkehrszeichen bis in ein Gebüsch neben der Autobahnzufahrt.  Da der Halter vor Ort angab, nicht gefahren zu sein und sich aber offenbar ein weiterer Insasse im Auto befand, wurde, wie Zeugen von vor Ort berichteten, der Verkehrsunfalldienst verständigt, der diesen Unfall bis ins Detail vermessen und dokumentiert hat.

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Ob jemand verletzt wurde, ist nicht bekannt. Die alarmierte Feuerwehr soll eine Bergung des Fahrzeugs abgelehnt haben. Der Grund: Ein Abschleppunternehmen hätte für Elektrofahrzeuge bessere Methoden als die, die die Feuerwehr aufbringen würde.