Obwohl das Robert-Koch-Institut von schlimmen Prognosen zu Ostern ausgeht, soll es in Berlin einige Erleichterungen im Corona-Alltag geben. Foto:
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Ob erste weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen vor dem Hintergrund der anhaltenden Pandemie möglich sind, will der Senat bei seiner Sitzung am Dienstag (10.00 Uhr) beraten. Der nach den Bund-Länder-Abstimmungen in der ersten Märzwoche beschlossene Stufenplan lässt im nächsten Öffnungsschritt ab 22. März zum Beispiel die Öffnung der Außengastronomie mit aktuellem Corona-Test und bei vorheriger Terminbuchung zu. Voraussetzung ist eine Zahl von weniger als 100 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in einer Woche. Entscheiden darüber muss in jedem Fall der Senat.

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Die Infektionszahlen in Berlin sind zuletzt allerdings gestiegen. Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hat am Montag Erwartungen auf Lockerungen gedämpft und gewarnt, die Zeit um Ostern werde schwierig. Das Robert Koch-Institut hat am Samstag vorhergesagt, in der Woche nach Ostern könnte die Zahl der Neuinfektionen höher als zu Weihnachten sein und die 7-Tage-Inzidenz bei 350 liegen.

Austauschen will sich der Senat auch über die mögliche weitere Öffnung der Schulen in Berlin. Bildungssenatorin Sandra Scheeres hat angekündigt, dass ab Mittwoch die 10. bis 13. Klassen wieder regulär Wechselunterricht in der Schule und zu Hause haben sollen.

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Die Schülerinnen und Schüler der 7. bis 9. Klassen sollen nach ihrem Vorschlag nach den Osterferien wieder durchgehend Wechselunterricht in verkleinerten Gruppen bekommen, aber schon vor Ostern erste Präsenzangebote in der Schule, um Lehrkräfte und Mitschüler nach wochenlanger Unterbrechung wieder zu treffen. Am vergangenen Mittwoch hatte das Berliner Verwaltungsgericht entschieden, der Ausschluss einzelner Klassenstufen vom Wechselunterricht sei rechtswidrig.

Weitere Themen sind unter anderem die Pläne für die Bebauung der City West rund um Breitscheidplatz und Gedächtniskirche sowie eine Berliner Bundesratsinitiative zur rechtlichen Gleichstellung lesbischer Eltern.