Impfung reicht für die Besucher nicht: Im Stadion gilt auch bei begrenzter Teilnehmerzahl Maskenpflicht. dpa

Die Corona-Virusvariante Omikron verbreitet sich rasant, nun wurde ein erster Todesfall im Zusammenhang mit der Mutante in Deutschland bestätigt. Dennoch hat sich Berlins neuer Senat gegen harte Zuschauer-Verbote bei Kultur- und Sportveranstaltungen entschieden. Allerdings werden die zulässigen Obergrenzen für die Teilnehmerzahl nach unten korrigiert. Das teilte die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) am Donnerstag nach einer Senatssitzung mit.

2G-Regel für alle Veranstaltungen, weniger Zuschauer erlaubt

Demnach sind Veranstaltungen im Freien vom 28. Dezember an nur noch mit bis zu 3000 Personen sowie in geschlossenen Räumen mit bis zu 2000 Personen zulässig. Voraussetzung ist ein von den Behörden vorgegebenes Hygienerahmenkonzept, das mindestens eine maschinelle Belüftung in geschlossenen Räumen vorsieht. Außerdem müssen solche Veranstaltungen grundsätzlich nach 2G-plus-Regeln stattfinden: Sie stehen also nur Geimpften und Genesenen offen, die obendrein einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen müssen. Auch das Tragen einer FFP2-Maske ist verpflichtend.

Für alle anderen Veranstaltungen gilt wie bisher:

- Im Freien sind sie mit mehr als 1000 zeitgleich Anwesenden verboten

- in Innenräumen mit mehr als 200 zeitgleich Anwesenden.

- Hierbei gilt weiterhin die 2G-Regelung.

„Wir haben uns entschlossen, hier maßvoll vorzugehen in Abwägung der Risiken und Schutzmaßnahmen“, sagte Giffey. Ziel sei, Aktivitäten in Kultur, Sport oder Wirtschaft soweit wie möglich aufrechtzuerhalten, wenn auch unter eingeschränkten Bedingungen. „Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass das immer noch besser ist, als eine komplette Absage.“ Bund und Länder hatten am Dienstag vereinbart, dass „überregionale Großveranstaltungen“ spätestens ab 28. Dezember ohne Zuschauer stattfinden müssen. Allerdings wurde nicht definiert, was genau unter diesen Begriff fällt.

Auch Geimpfte und Genesene benötigen Corona-Test und FFP2-Maske

Voraussetzung ist ein von den Behörden vorgegebenes Hygienerahmenkonzept, das mindestens eine maschinelle Belüftung in geschlossenen Räumen vorsieht. Außerdem müssen solche Veranstaltungen grundsätzlich nach 2G-plus-Regeln stattfinden: Sie stehen also nur Geimpften und Genesenen offen, die obendrein einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen müssen. Auch das Tragen einer FFP2-Maske ist verpflichtend.

Alba, die Volleys und die Eisbären haben nach dem 28. Dezember einige Heimspiele. Die BR Volleys begrüßten die Maßnahmen und freuen sich darüber, im Spitzenspiel am 6. Januar gegen die powervolleys Düren vor Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle spielen zu dürfen. Die Füchse Berlin bestreiten nach dem 28. Dezember keine Heimspiele, da die Liga wegen der Handball-EM pausiert.