Im Treptower Park hat sich am Sonnabend eine Menschenmenge zu einer „Tanzdemo“ versammelt. Foto: Morris Pudwell

Im Treptower Park hat am Sonnabend eine offenbar genehmigte Veranstaltung mit mehreren hundert Menschen stattgefunden. Bei der „Tanzdemo“ wurde zu aufgelegter Musik gefeiert. Wie Zeugen berichten, war die Polizei kurzzeitig mit zwei Einsatzwagen vor Ort. Hygieneabstände wurden laut Zeugen nicht konsequent eingehalten. Corona-Masken trug, wie es heißt, nahezu niemand.

Der Parkdienst hat die Veranstaltung im Blick. Foto Morris Pudwell

Am Samstagnachmittag hatte es in dem Park im Südosten Berlins zunächst eine angemeldete Kundgebung mit dem Titel „Für das Recht auf Tanzrituale im öffentlichen Raum (...) in der Zeit von Covid-19“ gegeben. Diese sei ohne größere Verstöße verlaufen und um 18 Uhr beendet gewesen, erklärte eine Sprecherin der Polizei. Gegen 20.15 Uhr informierte eine Anwohnerin die Polizei dann über laute Musik und größere Personengruppen im Park. Eingetroffene Polizeikräfte sprachen den Angaben zufolge Platzverweise wegen Verstößen gegen die Infektionsschutzverordnung aus. Viele hätten weder Abstand gehalten noch Masken getragen, heißt es von der Polizei.

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Weil die Polizei wegen einiger größerer Versammlungen an anderen Plätzen der Stadt nur wenige Kräfte vor Ort hatte, dauerte der Einsatz bis Mitternacht. Gegen 21 Uhr hielt eine Person ein Statement vor der Menge, heißt es. Der DJ soll daraufhin den Park verlassen haben. Zahlreiche Menschen seien aber am Ort des Geschehens geblieben. Der Berliner KURIER bemüht sich um ein offizielles Statement zu den Ereignissen. Mehr Informationen folgen in Kürze.