In Marzahn-Hellersdorf wurden im vergangenen Jahr 989 Babys geboren. dpa

Mehr Sterbefälle als Geburten: Wenn das nicht durch Zuzüge ausgeglichen wurde, ist Marzahn-Hellersdorf im vergangenen Jahr geschrumpft.

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In der Bilanz für das Jahr 2021 vermeldet das Standesamt Marzahn-Hellersdorf, dass laut Geburtenregister 989 Geburten und 20 Nachbeurkundungen von Geburten im Ausland registriert wurden.

In Marzahn-Hellersdorf wurden 2739 Sterbefälle beurkundet

Dagegen wurden fast drei Mal so viele Sterbefälle beurkundet – insgesamt 2739. Dazu erfolgten drei Nachbeurkundungen von Sterbefällen im Ausland. Wie das Bezirksamt mitteilt, lässt sich aus dieser Zahl aber kein Rückschluss auf die Folgen der Coronavirus-Pandemie ziehen.

In der Vornamensstatistik war für das Jahr 2021 der beliebteste weibliche Vorname Anna, gefolgt von Charlotte. Bei den männlichen Vornamen waren Adam, Leon und Paul gleichrangig beliebt.

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Insgesamt wurden 703 Ehen im Bezirk geschlossen. Es erfolgten 16 Nachbeurkundungen von Eheschließungen im Ausland. 

„Ich freue mich, dass wir trotz der pandemiebedingten Einschränkungen eine erfolgreiche Bilanz für das Standesamt Marzahn-Hellersdorf aufweisen können", erklärt Gordon Lemm, Bezirksbürgermeister von Marzahn-Hellersdorf. „Mein Wunsch für das Jahr 2022 ist es, dass viele weitere Paare sich dazu entscheiden in Marzahn-Hellersdorf zu heiraten und wir die Anzahl der Eheschließungen steigern.“  Trauungsorte wie die Gärten der Welt oder das Gründerzeit Museum Mahlsdorf seien zum Heiraten sehr attraktiv.