Rettungssanitäter versuchten noch den Menschen wiederzubeleben. (Symbolbild)
Rettungssanitäter versuchten noch den Menschen wiederzubeleben. (Symbolbild) dpa-Zentralbild

Die Feuerwehr hat in der Nacht auf Samstag einen 15-jährigen S-Bahn-Surfer vom Dach einer S-Bahn geborgen, er starb noch im S-Bahnhof Steglitz an seinen schweren Kopfverletzungen. Auf Twitter teilte die Feuerwehr mit, dass alle Wiederbelebungsmaßnahmen erfolglos waren. Der Fahrer der S-Bahn wurde vor Ort versorgt, so ein Sprecher der Feuerwehr am Samstagmorgen. Die Ermittlungen zum Hergang des Unfalls liegen nun bei der Berliner Polizei.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge soll der 15-Jährige gegen 22.50 Uhr gemeinsam mit seinen Begleitern im Alter von 16 und 23 Jahren am S-Bahnhof Feuerbachstraße auf den Zug aufgesprungen sein. Kurz vor der Einfahrt zum S-Bahnhof Rathaus Steglitz soll der Jugendliche mit dem Kopf gegen einen Signalausleger geprallt sein und schwere Kopfverletzungen erlitten haben.

Auf dem Bahnhof leisteten Zeugen noch auf dem Dach des Waggons Erste-Hilfe-Maßnahmen, die von alarmierten Rettungskräften der Berliner Feuerwehr auf dem Bahnsteig vergeblich fortgesetzt wurden. Der 15-Jährige verstarb noch am Ort.

Seine beiden Begleiter erlitten einen Schock. Der 23-Jährige, wie auch eine 37-jährige Zeugin, mussten aufgrund dessen in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Während der Rettungsarbeiten und der Sachverhaltsaufnahme war der Fahrzeugverkehr rund um den S-Bahnhof für etwa zwei Stunden gesperrt.