Fridays for Future hat für diesen Freitag zur Demonstration aufgerufen. Tausende kamen. AFP

Die Zeiten sind herausfordernd. Doch auch angesichts des Krieges bleibt auch das Thema Klimaschutz aktuell und wichtig. Tausende Menschen haben am Freitag in Berlin beim Klimastreik von „Fridays for Future“ entschiedenere Maßnahmen für ein Ende der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern gefordert. An einer Kundgebung sowie einer Demonstration vom Invalidenpark zum Brandenburger Tor beteiligten sich laut Veranstaltern und Polizei rund 10.000 Menschen.

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Demo für Klimaschutz und Frieden

„Wir streiken heute für Klimagerechtigkeit und Frieden, denn der Krieg zeigt, dass die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern unsere Lebensgrundlage zerstört und Kriege befeuert“, sagte die Sprecherin der Bewegung, Carla Reemtsma, dem Evangelischen Pressedienst (epd). Die Antwort auf das russische Vorgehen in der Ukraine dürfe nicht die Schaffung neuer Abhängigkeiten von anderen autokratischen Regimen sein. Wichtig sei ein Ende der Nutzung von Öl und Gas. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte vor wenigen Tagen in Katar über Gaslieferungen verhandelt.

dpa
Klimaaktivistin Luisa Neubauer hält ein Schild "Stop the war!" vor einer Demonstration unter dem Motto "Stoppt den Krieg! Frieden für die Ukraine und ganz Europa" gegen den russischen Angriff auf die Ukraine.

Aktionen für Klimaschutz in 300 Städten

Zum weltweiten Klimastreik der Bewegung „Fridays for Future“ waren am Freitag in rund 300 deutschen Städten Aktionen geplant. Bei den weltweit rund 1.000 geplanten Klimastreiks wollten Aktivistinnen und Aktivisten erneut ein Ende der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern fordern.

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Unter den Demonstranten waren auch viele Schüler, die der Schule fernblieben. Auf Plakaten stand: „Klimagerechtigkeit für die Zukunft und Frieden“ und „Hey Ampel, schaltet endlich auf grüne Klimapolitik“. Die 14-jährige Ivana zeigte ein Transparent in blau-gelb, den Farben der ukrainischen Flagge, mit der Aufschrift: „Peace and Justice“. Demonstrantin Katharina sagte: „Das russische Erdgas finanziert den Krieg mit und treibt den Klimawandel voran.“ Die Nutzung des russischen Gases solle gestoppt werden.