Absperrband vor Spielplatz-Schaukel. (Symbolbild) Foto: Imago/Stefan Zeitz

Bei einem Streit zwischen Jugendlichen ist im Berliner Ortsteil Mariendorf ein 15-Jähriger mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatten sich am Mittwochabend mehrere Personen auf einem Spielplatz am Steinhellenweg versammelt, um eine „persönliche Angelegenheit“ zu klären. Bei einer Auseinandersetzung habe dann ein 17-Jähriger dem 15-Jährigen ein Messer in den Bauch gerammt. Ein weiterer Beteiligter habe dem Messerstecher dann Pfefferspray ins Gesicht gesprüht, so die Polizei.

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Streifenpolizisten wurden auf den Vorfall aufmerksam und kümmerte sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte um den Verletzten. Der Verdächtige wurde noch am Tatort festgenommen. In einem Gebüsch fanden die Einsatzkräfte die weggeworfene Tatwaffe.

Der jüngere Jugendliche kam mit einer tiefen Stichverletzung ins Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. Nach Angaben der Polizei bestehe keine Lebensgefahr. Der Ältere wurde nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung der Kriminalpolizei übergeben.