Der Tatort auf den Neuköllner Maientagen. ZVG

Am späten Samstagabend wurde ein Mann bei einer Auseinandersetzung auf einem Berliner Jahrmarkt getötet. Er wurde bei einer Messerattacke zunächst lebensgefährlich verletzt. Wenig später verstarb er im Krankenhaus Neukölln. Als Täter werden drei Männer gesucht. Ob die Polizei Berlin bereits weiß, um wen es sich bei Tatverdächtigen handelt ist noch unklar. Die Mordkommission des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen. Bei dem Toten soll es sich um eine bekannte Berliner Clan-Größe handeln, wie vor Ort mitgeteilt wurde.

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Eine offizielle Bestätigung der Polizei dafür gib es bislang nicht. Im Veranstaltungsbereich der Neuköllner Maientage am Columbiadamm sei es „zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen“ gekommen, sagte Anja Dierschke, Polizeisprecherin der Pressestelle der Berliner Polizei. An dem Opfer seien „mehrere Stichverletzungen festgestellt“ worden. Notärzte kämpften auf dem Festgelände um das Leben des Mannes. Lebensgefährlich verletzt kam er in ein Krankenhaus, wo er wenig später verstarb.

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Auf dem Fest der Neuköllner Maientage wie auch vor dem Krankenhaus Neukölln, wo sich zeitweise 150 bis 200 Personen aus dem Umfeld des Opfers versammelten, kam es zu tumulartigen Szenen. Auf dem Festgelände versuchten Angehörige Zäune und Polizeiabsperrungen zu durchbrechen. Ein Polizist musste zeitweise Angehörige mit Gewaltandrohungen in Schach halten.