Ein kleiner See, über dem das historische Riesenrad seine Kreise dreht: So soll in Zukunft das Herz des Berliner Spreeparks aussehen. dpa/Grün Berlin c/o die grille

Seit vielen Jahren liegt das Gelände des Spreeparks brach: Nach der Insolvenz des Betreibers Norbert Witte verrotten die Hinterlassenschaften des früheren DDR-Vergnügungsparks auf dem Areal. Doch längst ist die Wiedereröffnung mit einem neuen Konzept geplant.

Nun konkretisieren sich die Pläne für den neugestalteten Freizeitpark im Berliner Plänterwald. Ein kleiner See, über dem das historische Riesenrad seine Kreise dreht: So soll in Zukunft das Herz des Berliner Spreeparks aussehen. „Das alte Riesenrad kommt zurück – und passt in seiner erneuerten Form hervorragend zur Grundidee eines nachhaltigen, bürgernahen Kunst- und Kulturparks mitten in der Natur“, teilte Umwelt-Staatssekretärin Silke Karcher (Grüne) mit.

Laut dem Entwurf, der am Freitag bei einer digitalen Präsentation vorgestellt wurde, soll in dem Park ein 3000 Quadratmeter großes, rundes Wasserbecken entstehen, mit viel Grün und einer stufenförmig angelegten Terrasse in der Umgebung. Das 45 Meter hohe Riesenrad – aufwendig restauriert und mit neuen, runden Gondeln – wird demnach über eine schräge Stahlträgerkonstruktion am Beckenrand aufgehängt und schwebt so direkt über der Wasseroberfläche.

Ab Ostern 2025 wird sich das Riesenrad über dem Spreepark-See drehen

Ab Ostern 2025 soll das Rad sich wieder für den Besucherverkehr drehen, sagte eine Sprecherin am Freitag. Derzeit wird für eine Fahrt ein Preis zwischen einem und drei Euro anvisiert, die genaue Höhe der Ticketpreise sei allerdings noch nicht klar. Auch der Preis für den Eintritt in den Spreepark stehe noch nicht fest. Der Bau wird voraussichtlich insgesamt 6,4 Millionen Euro kosten, davon kommen rund 2,9 Millionen vom Bund und 3,5 Millionen vom Land Berlin.

Der Spreepark, der seit dem Jahr 2001 brach liegt, wird derzeit aufwendig restauriert. Die Gesamtkosten für die Sanierung liegen laut Plan bei rund 72 Millionen Euro.