Die Betten im Corona-Krankenhaus auf dem Messegelände wurden bisher nicht genutzt. Foto: KURIER/Andreas Klug

Für das bislang nicht genutzte Corona-Krankenhaus auf dem Berliner Messegelände hat das Land Berlin dem landeseigenen Klinikkonzern Vivantes bisher rund 13,4 Millionen Euro gezahlt. Das Geld decke die medizinische Ausstattung und den Betrieb ab, heißt es in einer Antwort der Gesundheitsverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Marcel Luthe (Freie Wähler). Darüber hinaus zahlt das Land der ebenfalls landeseigenen Messe Berlin GmbH monatlich rund 1,2 Millionen Euro für die Nutzung der Flächen. Die Gesundheitsverwaltung mietet die Flächen, Vivantes betreibt das Krankenhaus.

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Im Frühjahr 2020 ist das Reservekrankenhaus auf dem Berliner Messegelände innerhalb weniger Wochen entstanden. Zunächst rund 500 Infizierte und Covid-19-Patienten könnten isoliert und behandelt werden, falls die Berliner Kliniken im Lauf der Pandemie an ihre Grenzen stoßen sollten. Am Sonntag hatte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) angekündigt, dass Berlins Krankenhäuser ab 1. Juni für die stationäre Versorgung von Covid-19-Patienten keine Betten mehr reservieren müssen – wegen sinkender Infektionszahlen.

Eine entsprechende Verordnung laufe zum 31. Mai aus und werde nicht verlängert, kündigte am Sonntag an. „Unser Save-Covid-19-Konzept hat sich bewährt“, sagte die SPD-Politikerin. „Berlin ist nie in die absolute Überlastung der Intensivbetten geraten.“