Berlin ist eine große Stadt - und steckt voller spannender Fakten. Foto: imago images/Dirk Sattler

Die Berliner kennen ihre Stadt in- und auswendig. Aber immer wieder gibt es Dinge, die selbst eingefleischte Berliner noch nicht wussten. Auch im Bereich des unnützen Wissens - unter diesem Titel werden schräge Fakten zusammengefasst, die man nicht unbedingt kennen muss, die aber spannend sind. Hätten Sie beispielsweise gedacht, dass alle Hunde der Stadt pro Tag zusammen rund 55 Tonnen Hundekot auf den Straßen Berlin hinterlassen? KURIER verrät Ihnen 20 Fakten, mit denen Sie in jedem Gespräch punkten können.

1. Auch wenn es nicht so wirkt: Die Turmkugel und der Fuß des Fernsehturms haben den gleichen Durchmesser, nämlich 32 Meter. In die Kugel passt theoretisch der Inhalt von 121.429 Badewannen.

2. Die Antenne des Turms ist 118 Meter lang, 245 Tonnen schwer und überwiegend aus Stahl angefertigt. Ein Berliner Verein entwickelte übrigens den Mythos, der Turm sei nur die Antenne einer in Berlin abgestürzten Raumstation.

3. Die Hunde Berlins hinterlassen pro Tag 55 Tonnen Kot auf den Straßen der Hauptstadt. Für die Beseitigung hat die BSR mehrere Hundekot-Mobile, die die Häufchen mit Saugrüsseln einsaugen.

4. Berlin hat auch auf dem Mars Spuren hinterlassen: Hier liegen Gesteinsbrocken, die „Nikolaikirche“, „Maueröffnung“ und „Wiedervereinigung“ getauft wurden.

5. Das erste Kondom ohne Naht wurde in Berlin erfunden - in einem Hinterhof in Prenzlauer Berg hatte der Gummifabrikant Julius Fromm seine Werkstatt.

6. Die Skulptur „Molecule Man“, die nahe des Ostbahnhofes in der Spree steht, wiegt ungefähr 45 Tonnen. Im amerikanischen Bundesstaat Iowa gibt es übrigens eine Kopie - sie ist allerdings nur halb so groß.

7. Berlin war vor mehr als 250.000 Jahren eine Sumpflandschaft. Damals gehörte die „Sumpfdeckelschnecke“ zu den häufigsten Bewohnern des Gebietes.

8. In Reinickendorf steht Europas größte Fabrik für Tiefkühlpizza, bei der Freiberger Lebensmittel GmbH werden täglich bis zu eine Million Pizzen produziert.

9. Der vollständige Doktortitel von Roland Hetzer, der lange Zeit Ärztlicher Direktor des Deutschen Herzzentrums war, lautet Prof. Prof. h. c. Dr. med. Dr. h. c. Dr. h. c. Dr. h. c. Dr. h. c. Dr. h. c. Roland Hetzer.

10. Pro Jahr werden entlang der Spree zwischen 550 und 600 Rettungsringe geklaut.

11. Der Hollywood-Film „Die Bourne-Verschwörung“ enthält eine Szene, die in einem Moskauer Supermarkt spielt. Die Aufnahmen dafür wurden in einer Filiale von „Kaiser's“ in Tempelhof gedreht.

12. Im KaDeWe werden pro Jahr rund 60.000 Flaschen Champagner verkauft - das entspricht der Verkaufsfläche des Luxus-Tempels.

13. Im Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds Unter den Linden arbeitet eine Friseurin, die regelmäßig Haare, Makeup und Kleidung der Figuren kontrolliert.

14. Die Siegessäule hat 66,89 Meter hoch. Die Goldelse, die auf der Spitze steht, hat Schuhgröße 92. 

15. Das U-Bahn-Musical Linie 1 gehört zu den erfolgreichsten Musicals der Welt. Sogar im Jemen wird es aufgeführt. Es spielt dort in einem Bus, weil es keine U-Bahnen gibt.

16. An der Stelle, unter der sich der ehemalige Führerbunker befand, steht heute ein Spielplatz mit einer kleinen Plastik-Rutsche. Laut Stadtführern gibt es Touristen, die diese „Hitler-Rutsche“ gern sehen wollen.

17. In der Stadt gibt es mehr als 1600 Dönerbuden, pro Tag werden hier mehr als 27 Tonnen Döner verkauft. Berlin hat mehr Dönerbuden als Istanbul.

18. Der Minutenzeiger der Uhr des Roten Rathauses ist zwei Meter lang, der Stundenzeiger kommt immerhin auf 1,30 Meter.

19. Ein Wissenschaftler der FU berechnete, dass die Stadt Berlin zwei Milliarden Tonnen wiegt. Berlin ist übrigens knapp 900 Quadratkilometer groß.

20. Das Läuten der Glocken der Kapelle im Berliner Olympiastadion kommt in Wirklichkeit nicht von echten Glocken - stattdessen wird eine Aufnahme der Glocken der Gedächtniskirche abgespielt.