Zahlreiche Menschen haben bei der Demonstration in Berlin-Spandau nach Polizeiangaben gegen Abstands- und Maskenregeln verstoßen. Ein Mann wurde festgenommen. Foto: dpa/Christophe Gateau

Bei einer Demonstration gegen Corona-Schutzmaßnahmen in Berlin-Spandau hat die Polizei am Sonnabend einen Mann festgenommen sowie 41 Strafanzeigen gestellt – unter anderem wegen Attestfälschung, Widerstand, Beleidigung und Sachbeschädigung. Zudem habe die Polizei 18 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten gestellt, wie eine Sprecherin am Sonntag sagte. Bei einem Großteil davon ging es demnach um das Nicht-Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

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Die angemeldete Demonstration war am späten Samstagnachmittag mit rund 250 Teilnehmern und mehreren Stunden Verspätung gestartet, weil viele Teilnehmer sich zunächst weigerten, eine Maske zu tragen. Auch während des Umzugs in Richtung Altstädter Ring habe die Polizei den Zug immer wieder anhalten müssen, weil diese Pflicht ignoriert worden sei. Ein Mann wurde festgenommen und abgeführt. Bei 31 weiteren Teilnehmern nahmen die Beamten laut Sprecherin die Personalien auf. Die Demonstration konnte dennoch zu Ende geführt werden.