Spezialisten der Berliner Polizei kontrollierten einen Ferrari in Prenzlauer Berg - Ergebnis: Sicherstellung und technisches Gutachten.
Spezialisten der Berliner Polizei kontrollierten einen Ferrari in Prenzlauer Berg - Ergebnis: Sicherstellung und technisches Gutachten. Maurice Pudwell

Auf das „Brumm, brumm, röhr“ folgte ein „Tatütata“. Ein mutmaßlicher Krach-Ferrari wurde am späten Neujahrsabend von der Polizei aus dem Verkehr gezogen. Die Beamten eines Videowagens der Berliner Polizei stoppten den Fahrer des Ferrari 458 in Prenzlauer Berg bei einer Ausfahrt.

Der Mann soll mit dem Luxusschlitten mit viel zu lautem Sound über die Danziger Straße gefahren sein. An der Margarete-Sommer-Straße konnten die Beamten den Sportwagen dann kontrollieren. Die Polizisten vermuten einen Fehler an der Klappenauspuffanlage zum Schalldämpfer. Grund genug um die Weiterfahrt zu untersagen. Sie ließen das knapp 200.000 Euro teure Fahrzeug für die Erstellung eines technischen Gutachtens sicherstellen.

Gutachten soll mutmaßliche Manipulation des 

Ein Gutachter muss nun prüfen warum das Fahrzeug so laut ist und ob es sich um eine Manipulation oder zugelassene die Serienausstattung handelt. Sollte alles in Ordnung sein bekommt der Halter seinen Ferrari wieder und das Land Berlin trägt die Kosten, sollte es sich um eine technische Manipulation handeln wird es teuer für den Fahrer.

Der Fahrer des über 570 PS starken Ungetüms beteuerte indes, dass der Wagen einwandfrei so ab Werk gekauft wurde. Eine Manipulation hätte er „nicht nötig“. Das Fahrzeug verfügt seinen Angaben zufolge über die vielfältigsten Fahrmodi, mit den jeweiligen Auspuff-Einstellungen. Alles wäre Serie. Bis zum Abschluss des Gutachtens muss der Fahrer zunächst wohl umsteigen.

Am selben Abend hatten Polizisten laut einer Mitteilung zudem einen Volkswagen in Tempelhof abschleppen lassen. Auch der VW soll zu laut gewesen sein.