Kult-Regisseur Leander Hausmann spricht offen über sein früheres Trinkverhalten. 
Kult-Regisseur Leander Hausmann spricht offen über sein früheres Trinkverhalten.  Imago/APress

Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren, heißt es. Doch bei dem Berliner Kultregisseur Leander Haußmann (63, „Sonnenallee“) wurden es im Laufe der Zeit offenbar doch ein paar Gläschen Alkohol mehr, wie er in einem Interview erzählt. Doch damit ist nun Schluss.

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Haußmann berichtet, dass er mit der maßlosen Trinkerei aufgehört hätte, wie er sagt.  Die Entscheidung habe der Regisseur mit seiner Freundin bereits bei einer Filmpremiere im September getroffen, sagte er in einem Zeit-Magazin-Interview.

Der Auslöser: „Ich saß in der Vorführung und fragte mich auf einmal, warum ich aus dem Glas meiner Freundin trinken wollte. Ich hatte doch gerade erst mein Glas ausgetrunken“, sagt Haußmann. Er habe schon seit einiger Zeit darüber nachgedacht, sein Leben zu ändern. „Ich hatte wohl Organschmerzen, so am Rücken, in der Leistengegend, und kam schnell außer Atem.“

Leander Haußmann: Früher habe es für ihn  „keinen Tag ohne Alkohol“ gegeben

Doch komplett auf Alkohol will Haußmann nicht verzichten. Allerdings hat er sich dabei eine Regel aufgestellt, wann er sich mal wieder ein Gläschen gönnen will. „Ich will lieber nur noch zu schönen Anlässen etwas trinken“, sagt er und erklärt, dass er sich gerade in einer alkoholfreien Phase befindet.

Das sei auch gut so. Denn Haußmann gesteht, dass es früher für ihn „keinen Tag ohne Alkohol“ gegeben hätte, „außer ich war mal krank oder so“. Wenn am Abend eine Veranstaltung war, habe er sich schon mal „an den Abend herangetrunken“. „Ich habe dann auch ein paar Underbergs in der Tasche mitgenommen.“

Kurz nach seiner Entscheidung habe Haußmann  bei einem Essen im größeren Familienkreis bemerkt, dass niemand Alkohol trank. „Sie wollten uns helfen, das fand ich nett, weil es so solidarisch war.“ Aber er wolle nicht, dass Leute Alkohol vor ihm versteckten. „Das muss man auch nicht, denn wenn ich nicht will, dann trinke ich nicht.“

Seitdem er sich entschlossen habe, nicht mehr in dieser Form zu trinken, gehe es ihm besser. „Und ich glaube, denen, die mit mir zu tun haben, privat oder beruflich, auch.“