Polizeieinsatz (Symbolbild)
Polizeieinsatz (Symbolbild) imago/FutureImage

Bei Rot über die Kreuzung – und das ohne Führerschein, aber dafür mit ordentlich Drogen im Blut? Dass dies überhaupt keine gute Idee ist, musste ein 22-Jähriger am Montagabend im Westend erfahren.

Im Wagen von Mutti war der junge Mann einer Zivilstreife aufgefallen, als er am Montagabend vor Mitternacht auf dem Kaiserdamm eine rote Ampel überfuhr. Als die Beamten die Anhaltekelle zeigten, gab der 22-Jährige Gas. Zwischen Reichs- und Heerstraße kam es dann zu dem Unfall.

Sohnemann rammte gleich mehrere Poller und knallte dann gegen einen Mast. Der 22-Jährige habe über Kopf- und Nackenschmerzen geklagt und wurde im Krankenhaus untersucht. Aus dem habe er sich dann selbst wieder entlassen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Sein 20-jähriger Begleiter blieb unverletzt.

Seit April schon keinen Führerschein mehr

Die Überprüfung ergab, dass dem Mann im April der Führerschein entzogen worden war und der Wagen der Mutter gehörte. Weil er den Eindruck machte, unter dem Einfluss berauschender Mittel zu stehen, wurde ihm Blut entnommen. Das Ergebnis der Kontrolle stand noch aus.

Gegen den Mann wird wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, der Straßenverkehrsgefährdung mit Fahrunsicherheit infolge des Genusses berauschender Mittel sowie wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. Die Mutter wiederum muss sich verantworten, weil sie nicht verhindert hat, dass der Sohn ohne Führerschein ihr Auto nutzte.