So richtig gut wird das Wetter in der diesjährigen Silvesternacht nicht. Foto: dpa/Christophe Gateau

Eines ist schon klar. Dieses Silvester wird anders als in den Jahren zuvor. Wegen der noch immer grassierenden Corona-Pandemie wird es weder große Feiern mit spontanen Knutschereien, noch große Menschenansammlungen auf der Straße mit Böllern und Raketen geben. Da passt es ganz gut, dass das Wetter in der Silvesternacht auch nicht unbedingt dazu einlädt, nach draußen zu gehen.

Zwar startet der Silvester-Tag noch mit einem Sonne-Wolken-Mix bei Temperaturen von maximal drei Grad, doch mit dem Sonnenuntergang um kurz nach 16 Uhr war es das auch mit der Freundlichkeit. Bei hoher Luftfeuchtigkeit sinken die Temperaturen bis Mitternacht auf den Gefrierpunkt ab. Wie der „Deutsche Wetterdienst“ (DWD) berichtet, könnte es in der zweiten Nachthälfte dann sogar örtlich zu Schnee oder Schneeregen kommen. Auf den Straßen kann es daher durchaus rutschig werden.

Erst am Vormittag wird erwartet, dass die Temperaturen dann wieder über den Gefrierpunkt steigen. Insgesamt soll der erste Tag des Jahres von vielen Wolken und Temperaturen um die drei Grad begleitet sein.

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Dann könnte es zum Temperatursturz in Berlin kommen. Die Temperaturen sollen auf minus 13 Grad fallen, prognostiziert das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage - und: am 9. Januar könnten dann sogar 12 Zentimeter Schnee fallen.

Doch so winterlich soll es nicht bleiben, denn eigentlich wird ein ziemlich warmer Januar erwartet. Im Westen drei Grad, im Osten sogar vier, schreibt Experte Thomas Dengfurt auf daswetter.com. Nach dem kurzen, aber knackigen Wintereinbruch könnte, also schon bald der Frühling lauern. Und mit ihm die Hoffnung, dass die Corona-Infektionszahlen endlich wieder nach unten gehen.